2016

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10 Jahre move&do

luginsland

2. November 2016 - Von Ulrike Holoch-Karpf

WENN

  • Jugendliche aus aller Herren Länder am Schultor die Gäste erwarten und ihnen den Weg ins Klassenzimmer weisen
  • alle im Kreis sitzen und den Mitschülern zuhören
  • unterschiedlichste Aufgaben gemeinsam und kreativ gelöst werden
  • Stärkere Rücksicht auf Schwächere nehmen und unterstützen
luginsland
  • alle sich anstrengen und ihr Bestes geben
  • Starke noch stärker werden und Schwache stark
  • Stärken erkannt, trainiert und belohnt werden
  • Jugendliche überpünktlich am Bahnsteig stehen
  • sie klaglos für drei Tage ihre Handys abgeben
  • sie ihre Mitschüler motivieren, 1100 Höhenmeter zu schaffen
  • sie die Rucksäcke der Schwächeren tragen sie beim Anblick von Neuschnee im Juli rufen: „Hier ist alles weiß. Bin ich im Himmel?“
  • Jugendliche gemeinsam eine Kuhherde von der Straße auf die Weide treiben

WENN Teamarbeit als Freude erlebt wird und Träume wahr werden…
…DANN ist das Team von move&do in der GWR Luginslandschule zu Gast.

Für zehn starke gemeinsame Jahre bedankt sich von Herzen
Ulrike Holoch-Karpf, Klassenlehrerin der Klassen 8/9

Aktion KomPass

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2 Tage, 12 Schulklassen, 300 Kinder und Jugendliche. Bereits zum siebten Mal fand vom 18. bis 19. Oktober die "Aktion KomPass" mit 12 Stuttgarter Schulklassen statt.

Über 300 Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe fünf und sechs aller Schulformen hatten jeweils einen Vormittag Zeit, ihre Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Die Grundlage der Aktion ist ein Orientierungslauf quer durch die Stuttgarter Innenstadt, verbunden mit erlebnispädagogischen Teamaufgaben.

Ziel der Aktion war es, Kinder und Jugendliche unterschiedlicher (sozialer) Herkunft, mit und ohne Behinderung sowie verschiedener Schularten zusammenzuführen. Durch das wettbewerblich arrangierte Setting stand für jeden Einzelnen vor allem der Erwerb von Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen, Problem- Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit aber auch die Übernahme von Verantwortung im Mittelpunkt.

„In Teams durch die Stadt rennen, Aufgaben lösen und dabei für die ganze Klasse Punkte sammeln. Super!

Meine Klasse konnte bei der Aktion Kompass ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen und zeigen, dass sie gemeinsam viel mehr erreichen können, als auch ihre Eltern ihnen zutrauen würden.

Für uns Klassenlehrer ist es immer wieder spannend, unsere inklusive Klasse beim gemeinsamen Probleme lösen zu beobachten und es ist sehr schön zu sehen, wie sich die Kinder gegenseitig motivieren und mitziehen.

Mit viel Spaß haben die Kinder, die gestellten Action- und Knobelherausforderungen gemeistert und waren sich am Schluss alle einig, dass man an einem solchen Tag sehr viel voneinander und miteinander lernen kann.

Vielen Dank für die Organisation dieses tollen Tages!“ (Klassenlehrerin, Elly-Heuss-Knapp Gymnasium)

Mit großem Engagement waren auch dieses Jahr einige öffentliche und gewerbliche Partner dabei, die mit Teamaufgaben, Kletter- und Schauspielaktionen die „Aktion KomPass“ unterstützten. Dazu gehören: das JES (Junges Ensemble Stuttgart), das Jugendhaus Mitte, das Jugendamt, das Landesarchiv, die neue Stadtbibliothek, Sport Scheck und Globetrotter.

Veranstaltet wird die „Aktion KomPass“ von move&do (in Trägerschaft von Sportkreis Stuttgart und der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft) sowie dem Kinder- und Jugendhaus Zuffenhausen, dem Spielhaus und dem Erlebnisparcours Zuffenhausen.

10 Jahre move&do in Stuttgart

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Jubiläumsfeier am 21. September am Max-Eyth-See mit 40 Gästen, Partnern und Förderern

Die Anreise zur Feier erfolgte mit einem selbstgebauten Floß. Bürgermeister Dr. Martin Schairer setzte gemeinsam mit weiteren Gästen zum Bootshaus über. In seinem Grußwort betonte Dr. Schairer die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit der Angebote von move&do für die Stuttgarter Kinder und Jugendlichen. „Er sei sich sicher, dass diese Angebote im Sinne der Zielsetzung auch wirken“, so Dr. Schairer.

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Für die Träger von move&do sprachen der Geschäftsführer der Laureus Stiftung Paul Schif, Geschäftsführer Sieghardt Kelle für die Stuttgarter Jugendhausgesellschaft und für den Sportkreis Vizepräsident Werner Schüle sowie Geschäftsführer Dominik Hermet. Die Partnerschaft an der Schnittstelle Jugendhilfe und Sport war und ist ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Entwicklung des Programms in den vergangenen Jahren. Einigkeit bestand darin, diese Partnerschaft in der Zukunft fortzuführen und nach Möglichkeit auch auszubauen.

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Zehn Jahre move&do steht für zehn Jahre Erlebnispädagogik und Teamtrainings für Kinder und Jugendliche in Stuttgart. 2006 beschlossen die Träger Sportkreis Stuttgart und Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft gemeinsam eine mobile Einrichtung zu schaffen, um Erlebnispädagogik in Stuttgarter Schulen und sozialen Einrichtungen als alltägliches, ergänzendes und kontinuierlich stattfindendes Angebot zu installieren. Der Sport und die Jugendarbeit stellen hier unterstützende Angebote zur Entwicklung junger Menschen dar. Von Beginn an wird das Programm von der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich gefördert.

Erlebnispädagogische Methoden und Elemente helfen, Zielsetzungen im Klassenverband anzugehen und Probleme inner- und außerhalb der Gruppe aufzugreifen. Dabei wird Erlebnispädagogik als langfristiger Prozess mit mehreren Einheiten und Modulen im Sinne der Nachhaltigkeit verstanden.

move&do steht für eine ganzheitliche Förderung von Kindern und Jugendlichen. Mit den Angeboten sollen eine positive Entwicklung des Sozialverhaltens und die Persönlichkeitsbildung unterstützt und gefördert sowie das Erlernen von Schlüsselqualifikationen ermöglicht werden. move&do arbeitet lösungsorientiert und unterstützt Kinder und Jugendliche bei ihren Bildungszielen. Die Maßnahmen sind individuell geplant und auf die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe abgestimmt.

Die Angebote richten sich an Schulen und soziale Einrichtungen in Stuttgart, die zur Beantwortung gesellschaftlicher Probleme im Verhalten von Kindern und Jugendlichen alternative Wege gehen (wollen). Bausteine und Module in der sportpraktischen Arbeit sind unter anderem Klettern, Floßbau, Kooperative Spiele, Hoch- und Niedrigseilgärten, Höhlenbefahrungen oder Bogenschießen.

Schuljahr 2016/2017

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Wir wünschen allen Schülern und Lehrern einen tollen Schulstart und freuen uns auf ein erlebnisreiches Schuljahr 2016/2017!

 

„move&do“ bricht auf zur Hütten-Tour

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Drei Tage, 2324 Höhenmeter, 26,16 km von Hütte zu Hütte - 2016 startete move&do seine erste Hüttentour durchs Allgäu und dies gleich mit zwei Schulklassen hintereinander. Mit Schülern, die zuvor noch nie in den Bergen waren, die weder Wanderschuhe noch Wanderrucksack besaßen. Was sie in ihrem persönlichen Rucksack hatten, waren die Erfahrungen aus dem Projekt "Selbstbewusst", in dessen Rahmen die Schüler intensiv an dem Bewusstsein zu sich selbst arbeiten. Der Abschluss des Projektjahrs: Gemeinsam von Oberstdorf aus das Nebelhorn zu überqueren und anschließend in das Hintersteiner Tal abzusteigen.

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Außer Wanderutensilien brauchten alle Durchhaltevermögen und den Willen, an ihre persönlichen Grenzen zu gehen. Die Smartphones blieben dabei im Bus. Denn die jugendlichen entfremden sich durch die intensive Smartphone-Nutzung immer mehr von der Natur, vielen ist bei ihrer Lebensplanung nicht klar, dass das Erreichen von Zielen auch mit Anstrengungen verbunden ist - und oft belohnt wird. So war denn auch eine der häufigsten Aussagen bei der Bergtour: "Was sind das für geile Bilder hier." Damit war nicht das Fotoalbum auf dem Smartphone gemeint.

Die Teilnehmer spürten endlich einmal wieder sich selbst, die Natur und den einen oder anderen Mitschüler, der bei der Anstrengung Hilfe brauchte. Das erfolgte ohne Verzögerung und Murren. Es wurde motiviert, gegenseitig Rucksäcke getragen, Müsliriegel geteilt und zum Schluss abgeklatscht. Denn wie es sich für ein gutes Team gehört, stand nicht nur das persönliche Ziel im Vordergrund, sondern auch die gemeinsame Vorgabe, niemanden zurückzulassen. Die zweite Schulklasse machte noch eine weitere Erfahrung. Denn in der zweiten Wochen hälfte gab es einen starken Temperaturabfall. Dies bedeutete Schnee auf dem Nebelhorn und die Erfahrung, dass die Natur der Taktgeber ist und man Situationen zu akzeptieren hat, so wie sie sind. In diesem Fall bedeutete das: Zähne zusammenbeißen und neben der körperlichen Anstrengung auch noch die Nässe und Kälte auszuhalten.

Selbst die Betreuer waren vom Verlauf der beiden Touren überrascht, denn so viel Einsatz, Leidenschaft und Freude über die Natur hatten sie im Vorfeld nicht erwartet. Für sie ist eines klar: Auf geht's zu einer Wiederholung im nächsten Jahr -natürlich wieder ohne Smartphone.

Ein herzliches Dankeschön an unseren Sponsor „Allgäu Outlet“ in Sonthofen, der diese Tour möglich machte!

"Hand anlegen"

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Strategen der Daimler AG arbeiten für und mit Schülern von move&do

Von DIRK LIEFEITH - 24.06.2016

Der letzte Dienstag im April beginnt eigentlich wie ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag im Mercedes-Benz Technology Center in Sindelfingen. Während ich meine eMails durchgehe, sticht mir die Betreffzeile einer Nachricht besonders ins Auge. Es geht überraschenderweise nicht um ein Fahrzeugprojekt, sondern um das „Laureus Projekt – move&do“.

Ich werde eingeladen, das Projekt gemeinsam mit ca. 50 meiner Kolleginnen und Kollegen und ca. 20 Schülern der Werkrealschule in Stuttgart-Untertürkheim aktiv zu gestalten. Dabei sollen Sport- und Spielgeräte gebaut und mit den Jugendlichen getestet werden.

Am 20. Juni ist es dann soweit. Bei strahlend blauem Himmel und für die Uhrzeit recht ordentlichen Außentemperaturen mache ich mich auf den Weg in die Betriebshandwerkerei der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft in Bad Cannstatt.

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Dort angekommen, werden wir von den Schülern sehr herzlich mit Snacks, Getränken und Kaffee in Empfang genommen und in fünf gemischte Teams, bestehend aus Schülern und Daimler-Mitarbeitern, aufgeteilt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Chef, Wilko Andreas Stark, Dominik Hermet vom Sportkreis Stuttgart sowie Tim Velinsky von der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft sammeln sich die jeweiligen Gruppen, um sich gemeinsam der ersten Aufgabe zu stellen.

Während die anderen mit dem Bau der Sport- und Spielgeräte beginnen, kümmern wir uns um die Essenszubereitung. Wir bereiten die Lebensmittel entsprechend vor, machen Feuer und dekorieren die Tische mit den Materialien, die wir in der näheren Umgebung finden können.

Danach ziehen wir zur zweiten Station weiter, an der mehrere Gruppenspiele auf uns warten. Jetzt sind Teamgeist, Kommunikation und Geschicklichkeit gefragt.

Für eines der Spiele brauchen wir ein besonders mutiges Teammitglied, denn die Aufgabe besteht darin, sich in eine dreiecksförmige Struktur zu stellen und sich von den anderen an gespannten Seilen durch einen Reifen-Parcours manövrieren zu lassen. Was zunächst wie eine recht halsbrecherische Aktivität aussieht, entpuppt sich allerdings schnell zu einem Riesenspaß.

An unserer nächsten Station warten Holz, diverse Elektrowerkzeuge, Farben und all das auf uns, was wir für die Fertigstellung der Sport- und Spielgeräte benötigen. Es wird fleißig gesägt, gebohrt, gestrichen und zusammengebaut. Dank der geleisteten Vorarbeit der anderen Gruppen und der hervorragenden Zusammenarbeit in unserem Team können wir auf das Arbeitsergebnis durchaus stolz sein.

Nun haben sich alle eine Stärkung verdient. Wir setzen uns an die schön dekorierten Tische und genießen das zubereitete Essen in angenehmer Atmosphäre bei netten Gesprächen mit den Schülern, Kolleginnen und Kollegen.

Zum Abschluss wartet noch eine große Gruppenaufgabe auf uns. Diese besteht darin, aus den zur Verfügung gestellten Materialien Fahrzeuge zusammenzubauen. Auch wenn wir uns damit eigentlich bestens auskennen, stellen uns die für den Fahrzeugbau etwas unüblichen Materialien vor eine schwierige Herausforderung. Zum Glück packen die Schüler tatkräftig mit an und somit ist der Erfolg gesichert.

Nachdem jeder „Rennstall“ ein Fahrzeug zusammengebaut hat, werden diese an der Startlinie aufgereiht. Der Startschuss fällt, die Fahrzeuge setzen sich in Bewegung und treten wie in der mehrteiligen Filmreihe „The Fast and the Furious“ in einen erbitterten Wettkampf. Das Fahrzeug mit dem Schriftzug „AMG Spiel&Spaß“ rollt als erstes über die Ziellinie. Die anderen folgen nach und nach.

Auch wenn es beim Abschlussspiel leider nur eine Siegergruppe gibt, ist der gesamte Tag mit den vielen schönen Erinnerungen für alle Beteiligten ein Gewinn. Diesen Tag mit den Jugendlichen verbringen zu dürfen, ist uns eine große Freude. Unsere Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen. Daher möchten wir uns von ganzem Herzen bei den Schülern und den Organisatoren bedanken.

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Ehrenamtliche Helfer der Daimler AG, Werk Sindelfingen, engagierten sich für Stuttgart 48 und unterstützten damit die Laureus Sport for Good Foundation

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vom 03. - 05. Juni 2016

Zum vierten Mal wurde der erlebnispädagogische Cup „Stuttgart 48 – ein erlebnispädagogisches Abenteuer“ in Stuttgart ausgespielt. Unter dem Motto „π-raten: klarmachen zum Entern“ hatten 20 Teams 48 Stunden Zeit, einen Schatz zu bergen.

Die 80 Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 15 Jahren traten in Viererteams, die jeweils von einem Erwachsenen betreut werden, gegeneinander an. Während der 48 Stunden mussten zahlreiche Aufgaben im Stadtgebiet gelöst werden. Die Aufgaben waren so konzipiert, dass sie nur im Team bewältigt werden konnten. Neben dem Teamgedanken und der persönlichen Herausforderung wurden den Teilnehmer/innen verschiedene Freizeitbeschäftigungsmöglichkeiten in Stuttgart aufgezeigt wie beispielsweise Klettern im cityrock und im Hochseilgarten, Kanufahren auf dem Max-Eyth-See, Fahrradfahren auf dem Pumptrack, Bogenschießen, Abseilen vom Kirchturm, verschiedene Aktivitäten in Jugendhäusern und Vieles mehr.

In diesem Jahr wurden waghalsige Abenteuer bestritten und atemberaubende Herausforderungen bewältigt, um die Charaktere der Besatzung des Piratenschiffes zu stärken. Je mutiger die Teams kämpften, je größer ihr Durchhaltevermögen, je besser ihre Teamarbeit desto mehr Charaktereigenschaften konnten sie für ihre Heldentaten erspielen, um die Schatztruhe im Max-Eyth-See zu bergen und um sich den begehrten Wanderpokal zu erkämpfen.

Gestartet wurde in zwei Altersklassen. Bei den 10 bis 13 jährigen Freibeutern sicherten sich die „Bigpigies“ (TV Birenbach) den ersten Platz, bei den 13 bis 15 jährigen Piraten die „Wanderfalken“ (TV Cannstatt).

Neben vielen ehrenamtlichen Helfer/innen, engagierte sich die Daimel AG, Werk Sindelfingen, für Stuttgart 48 und unterstützt damit die Laureus Sport for Good Foundation.

Veranstaltet wird „Stuttgart 48“ von move&do sowie der Evangelischen Jugend Stuttgart, dem Kinder- und Jugendhaus Cafe Ratz und der Wichernschule Fellbach.

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move&do betreut Kletterturm bei Beweg Dich auf dem Marienplatz

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Die Jugend will hoch hinaus

Von Sandra Hintermayr – Stuttgarter Zeitung

Sportlich aktiv sein an der frischen Luft – das konnten Kinder und Jugendliche am Samstag auf dem Marienplatz. Die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft lud zur Aktion „Beweg dich!“. Besonders der Kletterturm und der Pumptrack waren beliebte Stationen.

Der Kletterturm ist bei den Kindern besonders beliebt.Im Zirkuszelt können die Kinder ihr Gleichgewicht testen. Foto: Sandra Hintermayr

S-Süd - Edison hat es fast geschafft. Geschickt hangelt er sich an den kleinen Griffen und Tritten bis ganz nach oben. Oben, das ist bei dem mobilen Kletterturm eine Höhe von fast acht Metern. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht lässt sich der Elfjährige anschließend wieder abseilen. „Das hat Spaß gemacht“, sagt Edison, der bereits zum zweiten Mal an diesem Samstag auf den Turm geklettert ist. Angst habe er nicht gehabt, sagt er und schüttelt energisch den Kopf.

Wir stellen vor:

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Hey ich bin Vera.

Die letzten sechs Monate habe ich das Draußen und Aktiv sein auf meinen Reisen durch Nepal und Patagonien erprobt.
Jetzt freue ich mich das Team von move&do für drei Monate, hier in meiner Heimat Stuttgart zu unterstützen.
Wenn ich das nicht mache, bin ich Lehrerin in Zürich - wo ich seit vier Jahren lebe.

 

Fabian Hambüchen zu Besuch bei move&do

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Die Klasse 6 der Rilke-Realschule Rot erhielt diese Woche Besuch von dem Kunstturner und ehemaligen Weltmeister Fabian Hambüchen.

Bei unserem 3-stündigen Programm unterstützte und motivierte er die Jugendlichen bei allen Aufgaben die es im Team zu bewältigen galt. Dabei zeigten die Jugendlichen großen Einsatz und bewiesen eine tolle Teamleistung.

Fabian Hambüchen: "ich finde es toll wenn sich Menschen für den Sport und für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche engagieren. Laureus bewegt da einiges und ich bewundere die Stiftung sehr - deswegen bin ich gerne zum LaureusProjekt move&do dazu gekommen um mir ein Bild von der Arbeit zu machen. Kinder zum Sport und zur Bewegung zu bringen ist eines der wichtigsten Dinge im Leben und ich möchte helfen Kinder dazu zu motivieren!"

Das Highlight des Tages: die anschließende Autogramm- und Selfierunde!

Vielen Dank für deinen Besuch Fabian Hambüchen!

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2015

Weihnachten 2015

move&do: Projektjugendliche von der Steinenbergschule nahmen Scheck von 165.000 Euro für Laureus entgegen

160.900 Euro – diese stolze Summe fuhr Laureus Botschafter und Formel 1 – Star Nico Rosberg im Rahmen der DriveforGood - Challenge 2015 in der diesjährigen Saison für den guten Zweck ein: Für jeden Führungskilometer durch Rosberg spendete Mercedes-Benz, Gründungs- und globaler Partner von Laureus, 100 Euro an die globale Laureus Sport for Good Foundation, die weltweit benachteiligte Kinder und Jugendliche mittels sozialer Sportprojekte unterstützt.

Nico Rosberg übergab den Spendenscheck, den er spontan auf 165.000 Euro aufrundete, bei Stars & Cars in der Stuttgarter Mercedes-Benz Arena an Edwin Moses, den Vorsitzenden der Laureus Academy.

Für die 15 Kinder und Jugendlichen aus der Steinenbergschule wurde Stars & Cars zu einem ganz besonderen Highlight: Sie verfolgten nicht nur die Rennen der Formel-1 und DTM-Stars, sondern lernten einige der Piloten sogar persönlich kennen. Gemeinsam mit dem früheren Hürdenläufer Edwin Moses nahmen sie den Scheck aus den Händen von Nico Rosberg entgegen und durften anschließend die Boxengasse besuchen. Dabei drehten die Jugendlichen mit den ehemaligen Formel 1 Fahrern Mika Häkkinen und David Coulthard kurze Videoclips.

Diesen Tag werden die Laureus Kids nicht so schnell vergessen.

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Sport for Good Night – 11.11. Grand Hyatt Hotel Berlin

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Einladung zur diesjährigen Sport for Good Night in Berlin. Hier trafen Vertreter aus Sport. Medien, Wirtschaft und den Laureus-Projekten aufeinander mit der gemeinsamen Absicht, die Laureus-Familie weiter wachsen zu lassen. Der Austausch und die Vernetzung führt in den letzten Jahren dazu, dass Laureus an Wirkung zulegen konnte. Zum einen die Wirkung in der Öffentlichkeit, jedoch noch viel bedeutender die Wirkung der einzelnen Projekten bei den Kindern und Jugendlichen.

Hierzu zeichnete Laureus in Deutschland und Österreich zum 11. Mal sportjournalistische Beiträge aus, die den Laureus Sport for Good Gedanken auf besonders wirkungsvolle Weise präsentieren.

Erstmalig fand auch eine Auktion mit einzigartigen Objekten zu Gunsten der Sport for Good Foundation Germany, Austria statt. Höhepunkt der Auktion war ein 585 PS starkes Einzelstück: ein Mercedes-AMG SL 63 als Sondermodell Laureus. Der Auktionator konnte letztlich die beeindruckende Gesamtsumme von 220.000 Euro als Gesamterlös verkünden.

Eine tolle Summe, die bestimmt in dem einen oder anderen Projekt positives bewirken wird!

 

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Spendenaktion Deutsche Rentenversicherung BW

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Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Azubis der Deutschen Rentenversicherung BW, Lorena Cütler-Ungerer, Kiriaki Xenidou, Chiara Ertl und Melanie Valjetie, die uns im Rahmen einer Spendenaktion in unserer Arbeit unterstützten.

Die Spendenaktion stand unter dem Motto: „Die moderne Welt als Stressfaktor für die Jugendlichen“.

Aktion Kompass

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Bereits zum sechsten Mal fand vom 20. bis 21. Oktober die „Aktion Kompass“ mit 12 Stuttgarter Schulklassen statt. Über 300 Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe fünf und sechs aller Schulformen hatten jeweils einen Vormittag Zeit ihre Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Die Grundlage der Aktion war ein Orientierungslauf quer durch die Stuttgarter Innenstadt. Die Aufgaben an den jeweiligen Stationen waren so konzipiert, dass sie nur im Team bewältigt werden konnten. Beim Bogenschießen, auf der Pumptrackanlage und an dem „laufenden A“ wurden die Schüler und Schülerinnen vor besondere Teamaufgaben gestellt.

Ziel der Aktion war es die Schüler und Schülerinnen in ihrer Selbstständigkeit zu fördern und ihre Problemlöse- und Kommunikationsfähigkeit zu verbessern um die Gruppenzusammengehörigkeit zu stärken. Gleichzeitig wurden unterschiedlichen Freizeitmöglichkeiten in der Stadt sowie kulturelle und historische Besonderheiten aufgezeigt.

„Wir freuen uns über das große Engagement vieler öffentlicher und gewerblicher Partner, die dieses Jahr mit Teamaufgaben, Kletter- und Schauspielaktionen mit dabei waren. Ein herzliches Dankeschön geht an: das JES (Junges Ensemble Stuttgart), das Schauspielhaus, das Jugendhaus Mitte, das Jugendamt, das Landesarchiv, die neue Stadtbibliothek, Sport Scheck und Globetrotter.“ (Aktion Kompass Team).

Veranstaltet wird die „Aktion Kompass“ von move&do (Träger Sportkreis und Stuttgarter Jugendhausgesellschaft), dem Kinder- und Jugendhaus Zuffenhausen, dem Spielhaus und dem ErlebnisParcours Zuffenhausen.

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Programm move&do – Jetzt auch in Mannheim

Mannheim 22.10.2015: Manuel Fumic, Cross-Country Mountainbiker und Schirmherr von move&do besuchte am 21. Oktober das Projekt in Mannheim.

Das erlebnispädagogische Programm move&do ist eins von zwölf Projekten der Laureus Sport for Good Foundation Germany, Austria und hat sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und deren Sozialkompetenz zu fördern.

move&do wurde mit Beginn des neuen Schuljahres in Mannheim und in der Region gestartet. Im Rahmen des Programms, das beim Fachbereich Sport und Freizeit der Stadt angesiedelt ist, werden an den Mannheimer Schulen erlebnispädagogische Maßnahmen initiiert, die Teambildung sowie das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen der Schüler fördern.

Laureus Botschafter und Projekt-Schirmherr Manuel Fumic besuchte heute die 5. Klasse der Tulla-Realschule in Mannheim und absolvierte gemeinsam mit den rund 30 Schülern und Schülerinnen in der Turnhalle Problemlösungsaufgaben. „Ich finde es großartig, dass move&do den Sport nutzt, um den Jugendlichen Werte wie Teamgeist, Selbstbewusstsein und Respekt beizubringen. Der Sport hat so viele Parallelen zum ‚echten‘ Leben. Man muss sich Ziele setzen, Rückschläge entgegennehmen und wieder aufstehen. Bei move&do lernen die Jugendlichen, dass sie manches nur als Team erreichen können, sie müssen Rücksicht nehmen, jeden Einzelnen involvieren und gemeinsam an einem Strang ziehen. Für viele von ihnen waren die Aufgaben heute eine echte Herausforderung.“

Die Ausweitung von move&do und weiteren Laureus Projekten in die Metropolregion Rhein-Neckar ist vor allem dank der großzügigen Spende von insgesamt drei Millionen Euro durch die Dietmar Hopp Stiftung möglich.

Auf dem ersten Foto v.l.n.r.: Dominik Hermet (Sportkreis Stuttgart), Paul Schif (Laureus), Uwe Kaliske (Stadt Mannheim), Meike Leupold, Katrin Tönshoff (Dietmar Hopp Stiftung), Manuel Fumic (Laureus Botschafter). Rechts im Bild die Projektleiter Lena Hoffmann und Philipp Lemhöfer.

Seit neun Jahren ist move&do in Stuttgart an der Schnittstelle von Sport und Jugendhilfe aktiv. Der Sportkreis Stuttgart und die Stuttgarter Jugendhausgesellschaft sind die Träger des Programms in Stuttgart, die Laureus Sport for Good Foundation Germany, Austria ist seit dem Start im Jahr 2006 Förderer.

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v.l.n.r.: Dominik Hermet (Sportkreis Stuttgart), Paul Schif (Laureus), Uwe Kaliske (Stadt Mannheim), Meike Leupold, Katrin Tönshoff (Dietmar Hopp Stiftung), Manuel Fumic (Laureus Botschafter). Rechts im Bild die Projektleiter Lena Hoffmann und Philipp Lemhöfer

Projektbesuch von Mountainbiker Manuel Fumic

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Fasziniert sitzen die Schüler der Robert-Koch-Realschule im Kreis und stellen Frage um Frage, Manuel Fumic erzählt von seinem Sport und ermutigt die Schüler an einem Ziel festzuhalten und dafür zu kämpfen. Nach dem Motto „nur wer ein Ziel hat, kann es auch erreichen“ zielten die Schüler anschließend auf die Scheiben.

Stuttgart 48 – ein erlebnispädagogisches Abenteuer

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Zum dritten Mal wurde der erlebnispädagogische Cup „Stuttgart 48 – ein erlebnispädagogisches Abenteuer“ in Stuttgart ausgespielt. Unter dem Motto „Metropolis“ hatten 21 Teams 48 Stunden Zeit, um die größte Stadt zu bauen.

Gestartet wurde in zwei Altersklassen. Bei den 10 bis 13 jährigen sicherten sich die „Wanderfalken“ (TV Cannstatt) den ersten Platz, bei den 13 bis 15 jährigen die „Underdogs“ (Rohrackerschule Esslingen). Stolz nahmen die beiden Mannschaften die Wanderpokale am Sonntagnachmittag entgegen, welche von Christa Kinshofer (ehem. deutsche Skirennläuferin und Laureus Botschafterin) überreicht wurden.

Die 80 Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 15 Jahren traten in Viererteams, die jeweils von einem erwachsenen Schutzengel betreut werden, gegeneinander an. Während der 48 Stunden mussten zahlreiche Aufgaben im Stadtgebiet gelöst werden. Die Aufgaben waren so konzipiert, dass sie nur im Team bewältigt werden konnten. Kistenklettern im ErlebnisParcours Zuffenhausen, Abseilen an der Nikodemuskirche und Pumptrack fahren im Jugendhaus Weilimdorf brachte viele Kinder und Jugendliche an ihre Grenzen. Am Max-Eyth-See beim Kanufahren und im Freibad Möhringen bei einer Tauchchallenge wurde der Teamgeist, beim Bogenschießen höchste Konzentration und am Jugendhaus Degerloch ein helles Köpfchen gefordert.

Den Kindern und Jugendlichen sollten über Stuttgart 48 nicht nur spannende Erlebnisse im Team geboten werden bei denen sie gelegentlich auch an ihre Grenzen geführt wurden, sondern ihnen sollten gleichzeitig unterschiedliche Freizeitmöglichkeiten in der Stadt aufgezeigt werden.

Veranstaltet wird „Stuttgart 48“ von move&do (Träger Sportkreis Stuttgart und Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft) sowie der Evangelischen Jugend Stuttgart, dem Kinder- und Jugendhaus Cafe Ratz und der Wichernschule Fellbach.

Manuel Fumic wird Schirmherr von move&do

Seit dem Wochenende ist er Schirmherr von move&do - als ist Manuel Fumic aber schon seit dem vergangenen Jahr aktiv!

Der Mountainbike-Fahrer war schon vor 15 Jahren Deutscher U23-Meister im Cross Country, und bis heute ist der zweifache Vater erfolgreich unterwegs! Die Faszination Mountainbiken erklärt er so: „Für mich ist Mountainbiken einfach die Freiheit. Dein Aktionsradius ist viel größer als etwa auf dem Fußballplatz. Die Welt ist plötzlich so riesig. Wenn ich meine Touren auf der Schwäbischen Alb oder sonstwo in der Welt drehe, kann ich meine Gegend erkunden. Und auf dem Bike gibt dir auch nicht die Straße vor, wo du hinfährst. Du allein entscheidest. Das ist Freiheit“.

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move&do in facebook

Ihr findet uns nun auch in facebook unter www.facebook.com/moveanddo.de . Wir freuen uns über viele Besuche und Likes!

Euer Social Media Team

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Bild: Cengiz Ögredik (Schüler Steinenbergschule Hedelfingen),
Laura Hübsch (Mitarbeiterin move&do)

Social Media Workshop der Laureus Sport for Good Stiftung

Gemeinsam mit zwei Jugendlichen der Steinenbergschule Hedelfingen war move&do bei dem Social Media Workshop der Laureus Sport for Good Stiftung im schönen Salzkammergut eingeladen.

Das Ziel: Den Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang mit den sozialen Medien zu vermitteln und sie zu "Laureus Junior Social Media Managern" auszubilden. Mit den neu er lernten Kenntnissen und erworbenen Fähigkeiten werden sie künftig die Facebookseite ihres Laureus Projekts aufbauen und betreuen, das Gelernte als Multiplikatoren an weitere Projektteilnehmer weitergeben und eng mit der Stiftung und deren Medienpartnern zusammenarbeiten.

Wir bedanken uns hiermit noch einmal ganz herzlich für die Einladung durch die Laureus Sport for Good Stiftung und dem Lehrgangsleiter Max Ost für die vier lehrreichen Seminartage.

Weitere Bilder unter www.facebook.com/moveanddo.de

move&do wird zweiter beim Präventionspreis der Stadt Stuttgart

20.05.2015: Die Landeshauptstadt hat den mit 3000 Euro dotierten Preis "Partner für Sicherheit" zusammen mit dem Vorsorge-Konzern Wüstenrot & Württembergische AG ausgelobt.

Den zweiten Preis erhielt das Programm move&do mit dem Projekt „SELBSTBEWUSST“. Das Projekt richtet sich im Besonderen an die Klassenstufen 8 bis 10 und dient der Persönlichkeitsentwicklung sowie der Förderung von Lebenskompetenzen. Ziel ist es, den Jugendlichen die eigenen Stärken und Ressourcen bewusst zu machen und damit auch eine Grundlage für Ihre weitere Entwicklung und anstehende Entscheidungen zu bilden.

Träger von move&do sind die Stuttgarter Jugendhausgesellschaft und der Sportkreis. Die Laureus "Sport for Good" Stiftung ist seit dem Start 2006 Förderer von move&do.

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Bild: Dominik Hermet (Geschäftsführer Spotkreis Stuttgart e.V.), Preisträger Carola Bugert, Laura Hübsch und Marcus Weber, Sieghard Kelle (Geschäftsführer Jugendhaus Gesellschaft) v.l.n.r.

Programm move&do startet in Mannheim

15.04.2015: Das erlebnispädagogische Laureus Projekt wird von Stuttgart auf die Metropolregion Rhein-Neckar ausgeweitet

Das erlebnispädagogische Programm move&do ist eines von derzeit 13 Projekten der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich und hat sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und deren Sozialkompetenz zu fördern.  

Seit neun Jahren ist move&do in Stuttgart an der Schnittstelle von Sport und Jugendhilfe aktiv. Der Sportkreis Stuttgart und die Stuttgarter Jugendhausgesellschaft sind die Träger des Programms in Stuttgart, Laureus ist seit dem Start im Jahr 2006 Förderer.  

Module der sportpraktischen Arbeit sind unter anderem Klettern, Floßbau, Kooperative Spiele, Hoch- und Niedrigseilgärten, Höhlenbefahrungen oder Bogenschießen. Die Angebote richten sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 21 Jahren. Angefragt werden kann move&do von Schulen, Trägern der Kinder- und Jugendhilfe und Sportvereinen. Die Anzahl der Termine mit einer Gruppe variieren abhängig von den Bedürfnissen in den Klassen. Im Sinne einer nachhaltig wirkenden Arbeit werden in der Regel sieben Termine mit verschiedenen Modulen angesetzt. move&do wird nun in Mannheim und in der Region gestartet. Im Rahmen des Programms werden an den Mannheimer Schulen erlebnispädagogische Maßnahmen initiiert, die Teambildung sowie das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen der Schüler fördern.  

Sportbürgermeister Lothar Quast, in dessen Fachbereich Sport und Freizeit das Projekt angesiedelt ist, betonte: „Für die Stadt Mannheim ist es eine große Freude und auch Chance, move&do in Mannheim zu etablieren. Sport außerhalb der Schule hat hier bereits einen hohen Stellenwert, durch move&do kann mit speziellen Methoden der Sport mit der Schule verknüpft werden“. Die jahrelange Erfahrung in der praktischen Arbeit in Stuttgart wird dazu beitragen, das Projekt in der Metropolregion Rhein-Neckar erfolgreich zu etablieren.  

Der Sportkreis Stuttgart hat die Kontakte nach Mannheim hergestellt und die Stadt beraten. move&do Stuttgart wird das Projekt move&do Mannheim auch nach dem Auftakt begleiten, eine enge Zusammenarbeit und ein ständiger Austausch sind vorgesehen.  

Die Ausweitung von move&do und weiteren Laureus Projekten in die Metropolregion Rhein-Neckar ist vor allem dank der großzügigen Spende von insgesamt drei Millionen Euro durch die Dietmar Hopp Stiftung möglich. Im Januar 2014 gab Laureus Botschafter Jens Lehmann den Startschuss für das Laureus Projekt Kicking Girls in Ludwigshafen, im Dezember 2014 starteten die Laureus Botschafter Fredi Bobic und Birgit Prinz das Laureus Projekt KICKFORMORE in Speyer.

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung zu ermöglichen. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. „Move&do unterstützt Schulen wirksam bei der Durchführung von sportlich-spielerischen Bewegungsprogrammen, die die Sozialkompetenz der Schüler und den Zusammenhalt in der Klasse fördern. Wir freuen uns, dass der Verein sein Programm jetzt auch regionalen Schulen anbietet“, so Katrin Tönshoff, Leiterin der Dietmar Hopp Stiftung.  

Auch Paul Schif, Geschäftsführer der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich, freut sich über den Start des Projekts in Mannheim: „Unser Bestreben ist es, die Laureus Sportprojekte stetig auszuweiten, um künftig noch mehr sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche langfristig unterstützen zu können. Ich danke der Dietmar Hopp Stiftung dafür, dass wir das erfolgreiche Laureus Projekt move&do nun auch in der Metropolregion Rhein-Neckar etablieren können, um auch hier sozialen Wandel durch Sport zu erreichen.“

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Laureus-Jugendcamp 2015 in Österreich

Nach Berlin kam Wien

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2015 war wieder einmal das Jahr für ein Laureus-Jugendcamp. Alle zwei Jahre Jahre findet nun das Treffen der Laureus-Projekte aus Deutschland und Österreich statt. Nach Berlin 2013 ging es nun in die nächste europäische Metropole, nach Wien zu den Schneetigern.

Nach einem Tag Sightseeing in Wien zog es uns in das Skigebiet Stuhleck. Neben Skifahren, Snowboarden stand auch Skibobfahren für die Jugendlichen auf dem Programm. Zur großen Freude besuchte uns am Abschlußtag unsere Laureus-Botschafterin Christa Kinshofer.

Wir bedanken uns hiermit noch einmal ganz herzlich für die Einladung durch die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich. Vor allem aber bei den Schneetigern aus Wien für die tolle Organisation und Herzlichkeit.
Danke!

2014

Weihnachten 2014

Aktion Kompass 2.0

Bereits zum fünften Mal fand vom 21. bis 22. Oktober die „Aktion Kompass 2.0“ mit 13 Stuttgarter Schulklassen statt. 250 Schüler und Schülerinnen der Klassenstufen fünf und sechs aller Schulformen hatten jeweils einen Vormittag Zeit ihre Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen.

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Die Grundlage der Aktion war ein Orientierungslauf quer durch die Stuttgarter Innenstadt. Die Aufgaben an den jeweiligen Stationen waren so konzipiert, dass sie nur im Team bewältigt werden konnten. Zudem fanden zwei große Teamaktionen statt.

Die Schüler und Schülerinnen sollten über die „Aktion Kompass 2.0“ zum einen in ihrer Selbstständigkeit gefördert und in ihrer Problemlöse- und Kommunikationsfähigkeit gestärkt werden um ihre Gruppenzusammengehörigkeit zu verbessern. Zum anderen aber sollte ihnen die unterschiedlichen Freizeitmöglichkeiten in der Stadt und kulturelle und historische Besonderheiten aufgezeigt werden.

Projekt „SELBSTBEWUSST“ im Schuljahr 14/15

Gemeinsam mit der Klasse 9b der Wilhelmschule Wangen sind wir Anfang Oktober mit unserem Projekt „SELBSTBEWUSST“ gestartet. Nach unserem erfolgreichen Probedurchlauf im letzten Schuljahr, haben wir „SELBSTBEWUSST“ nun fest in unser Angebot verankert.

selbstbewusst

Die Vermittlung von wichtigen Lebenskompetenzen sowie die Förderung und Entwicklung der eigenen Persönlichkeit stehen dabei im Vordergrund. Mit Gruppenerlebnis, Ressourcenarbeit, Praxis- und Theorietraining in den Seminarblöcken, sollen die Schüler und Schülerinnen Erfolg und Bestätigung in ihrer persönlichen Entwicklung erfahren, um Rüstzeug für ihre weitere Laufbahn zu erwerben.

Nach dem ersten Treffen sind nun alle voller Vorfreude auf ein spannendes und erfolgreiches Schuljahr. Zum Abschluss erhalten alle Teilnehmer ein Zertifikat.

STZ 6. Juni 2014

Teamgeist statt Streit und Mobbing

Untertürkheim Ein Projekt soll Schülern Selbstbewusstsein vermitteln.
Von Caroline Leibfritz

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Entschlossen greift der 17jährige Yasar zu Pfeil und Bogen, sein Blick verrät höchste Konzentration. Er spannt die Sehne seines Bogens, fixiert sein Ziel – und verfehlt knapp das PlastikWildschwein, das einige Meter vor ihm im Wald aufgebaut ist. Yasar reicht den Bogen an einen seiner Mitschüler weiter.

Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Trainingscamp für Bogenschützen, erweist sich als ein ganz besonderes Schulprojekt. Denn das Bogenschießen bildet den Abschluss eines einjährigen Teamund Selbstbewusstseinstrainings, das erstmals an der Untertürkheimer Luginslandschule angeboten wurde.

Die Schüler der Klasse 9b lernten in insgesamt 41 Seminarstunden, wie ihr Verhalten auf andere wirkt, wie man im Team arbeitet, wie Konflikte vermieden werden können und wie man sich von seiner besten Seite präsentiert. All das lernten die Jugendlichen aber nicht nur in der Theorie, sondern auch mit Hilfe von Rollenspielen und sportlichen Aktivitäten. So durften die Schüler auf ihrem Abschlussausflug nach Esslingen schließlich zeigen, dass sie auch mit Pfeil und Bogen verantwortungsvoll umgehen können.

Initiiert wurde das Projekt „Selbstbewusst“ von der Stuttgarter Initiative move & do, die verschiedene erlebnispädadgogische Trainings zur Stärkung des Gruppenzusammenhalts und zur Förderung von sozialen Kompetenzen anbietet. Mit den Sportpädagogen von move & do hatte die Klassenlehrerin der 9b, Ulrike HolochKarpf, schon in den vergangenen Jahren zusammengearbeitet. Mit dem Projekt „Selbstbewusst“, so HolochKarpf, habe man ein spezielles Angebot für Achtund Neunklässler schaffen wollen.

Im Laufe dieses Schuljahrs, erklärt Marcus Weber von move & do, haben die Schüler die Grundlagen von Teamfähigkeit und Teambildung erlernt, miteinander diskutiert, Vorurteile abgebaut und ihre eigene Persönlichkeit analysiert. Ein wichtiger Bestandteil des Projekts sei auch gewesen, andere zu unterstützen und friedlich miteinander zu kommunizieren. Außerdem wurde den Schülern gezeigt, wie sie sich beispielsweise im Vorstellungsgespräch richtig verhalten.

Nun, am Ende des Projekts, sind sich alle Akteure einig, dass sich die gemeinsame Arbeit gelohnt hat. „Früher war es fast unmöglich, Ruhe in die Klasse zu bekommen“, sagt die Klassenlehrerin. „Inzwischen sind die Schüler viel ruhiger und auch empathischer geworden und sie hinterlassen überall einen guten Eindruck.“

Auch die Schüler der 9b finden, dass sie durch das Projekt einiges dazu gelernt haben. „Früher haben wir uns alle gehasst, jetzt verstehen wir uns viel besser“, sagt die 15jährige Sara. Die 15jährige Christina ist ebenfalls der Meinung, dass der Zusammenhalt in der Klasse deutlich besser geworden ist. Außerdem gehe sie nun selbstbewusster durchs Leben. „Wenn ich mir jetzt was vornehme, dann weiß ich, ich schaffe das“, sagt sie voller Überzeugung. Der 17jährige Yasar erzählt, er habe dem Projekt zunächst skeptisch gegenüber gestanden. „Erst habe ich gedacht: Was wollen die denn von uns? Aber dann habe ich kapiert, dass hier was für uns getan wird.“ Vor allem in Sachen Teamarbeit, sagt Yasar, habe er viel dazu gelernt.

Nach dem erfolgreichen Start soll das Projekt auch in Zukunft an Stuttgarter Schulen angeboten werden. Da die Luginslandschule als Werkrealschule ein Auslaufmodell ist, wird es die Aktion dort zwar nicht mehr geben. Eventuell, sagt Marcus Weber, könne das Projekt aber im nächsten Schuljahr an der Wilhelmsschule in Wangen angeboten werden. Mit der Schulleitung sei man bereits im Gespräch.

Herzlichen Glückwunsch!

Die Organisatoren von STUTTGART 48 bedanken sich für das spannende und actionreiche Abenteuerwochenende bei den zahlreichen Mannschaften, die sich im Kampf gegen die Römer behauptet haben.

Wir gratulieren allen Teams für ihre erfolgreiche Teilnahme:

Platzierung:

Altersklasse 10 – 13 Jahre:

  1. TV Cannstatt (Wanderfalken)
  2. Wichernschule Fellbach I (PEPE)
  3. Kinder- und Jugendhaus Stammheim I (Die 39’ger)
  4. Backnanger Karnevalsclub (Die fixen Nixen)
  5. Backanger Karnevalsclub (Blaue Mirakelnixen)
  6. Haus St. Antonius Gersdorf (Gersdorfer Glücksritter)
  7. Johannes-Kullen-Schule Korntal (Die Briten)
  8. Villa Jo Obertürkheim (Knochenjäger)
  9. Backnanger Karnvalsclub (Karnevalixen)
  10. Kinder- und Jugendhaus Stammheim II (Five Beauties)
  11. Wichernschule Fellbach II (Die Krieger)

Altersklasse 13 – 15 Jahre:

  1. Rohrackerschule Esslingen (Die Gallier von Zollbergium)
  2. Kinder- und Jugendfarm Zuffenhausen (Die Gallier)
  3. Marquardtschule Plochingen (Spezialeinheit Mbong)
  4. Marquardtschule Plochingen (Battlechips)
  5. Haldenrainschule (Die 5 Auserwählten)
  6. Kinder- und Jugendhaus Stammheim III (Fanta 5)

Stuttgart 48

Auch dieses Jahr starten wir vom 09.05 – 11.05.14 gemeinsam mit der Evangelischen Jugend, der Wichernschule und dem Kinder- und Jugendhaus Cafe Ratz das Projekt STUTTGART 48.

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Dabei handelt es sich um einen erlebnispädagogischen Wettbewerb, bei dem junge Menschen im Alter von 10 bis 15 Jahren in 5er-Teams verschiedene erlebnispädagogische Aufgaben in 48 Stunden bewältigen müssen. Das jeweils beste Team bekommt den Wanderpokal, um den im nächsten Jahrerneut gespielt wird.

Mit dem diesjährigen Motto „Die Jagd nach dem Zaubertrank“ wartet ein spannendes und vielseitiges Abenteuerprogramm auf euch. Weitere Informationen findet ihr auf www.stuttgart48.de

Neues Jahr – Neues Spiel!

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move&do startet 2014 mit einer neuen Teamaufgabe, dem lego_kl Bauwettbewerb.

Mit jedem Jahr erweitern wir unser Sortiment an kooperativen Spielen, damit wir alle Teams immer wieder vor neue Herausforderungen stellen können.

Wir freuen uns auf die ersten Testgruppen!

2013

Wir wünschen unseren Projektpartnern eine frohe Weihnachtszeit, ein erlebnisreiches Jahr 2014 und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit.

Interview mit Yasar Dag, Projektteilnehmer seit 2011

move&do ist ein erlebnispädagogisches Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, junge Menschen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und deren Sozialkompetenz zu fördern. Mit erlebnispädagogischen Methoden lernen die Schüler Team-, Konfliktlösungs- und Kommunikationsfähigkeit, gegenseitige Anerkennung, Toleranz und vieles mehr.

Yasar Dag – Luginslandschule (Bild: Laureus)

Interview mit Yasar Dag:

Das bin ich:

Hallo, ich heiße Yasar Dag, bin 16 Jahre alt und gehe in die Abschlussklasse der Luginslandschule in Stuttgart. Geboren bin ich in der Türkei und kam im Alter von 2 Jahren mit meinen Eltern und meinen vier Geschwistern nach Deutschland. Meine Freizeit verbringe ich gerne beim Sport im Fitnessstudio, beim Schwimmen und Radfahren oder draußen mit Freunden.

Welche Aktionen habt ihr mit move&do durchgeführt?

move&do durfte ich das erste Mal vor zwei Jahren in der 8. Klasse kennen lernen. Fortan begleitete uns das Team bis heute in unser Abschlussjahr. Pro Schuljahr kam der move&do Bus zehn Mal an unsere Schule. An einigen Terminen haben wir als Schulklasse Aufgaben in Form von Teamspielen gelöst. Wir waren aber auch sehr viel draußen in der Natur unterwegs. Einmal haben wir eine Höhlenbegehung auf der Schwäbischen Alb gemacht. Auch Klettern durften wir gehen und uns dabei gegenseitig sichern. Vor ein paar Wochen waren wir gemeinsam mit move&do in einem Schullandheim. Sieben Schüler unserer Klasse wurden sogar nach Berlin zum Laureus Jugendcamp eingeladen.

Was war für Dich das schönste Erlebnis mit move&do?

Am schönsten war für mich das gemeinsame Schullandheim im Naturfreundhaus. In dieser Zeit haben wir viele kooperative Spiele gemacht und uns über Themen wie respektvolles Verhalten, Kommunikation und über Rollen im Team unterhalten. Untergebracht waren wir dabei in einem Naturfreundehaus, wo wir alles gemeinsam mit unserer Lehrerin selbst organisieren und kochen mussten. Es war toll mit meiner Klasse zusammen zu sein und eine kleine Auszeit vom Alltag zu bekommen. Die Gegend war sehr ruhig mit einer gigantischen Aussicht auf Strümpfelbach und Umgebung. Abends haben wir ein riesiges Lagerfeuer gemacht und 100 Burger gegrillt. Das fand ich sehr beeindruckend.

Wenn du Dich vor zwei Jahren mit heute vergleichst – hat sich in Bezug auf deine Wertvorstellungen und deine Fähigkeiten eine Veränderung ergeben?

Ich denke ich habe mich in vielen Sichtweisen verändert. Mittlerweile ist mir der Umgang in der Klasse sehr wichtig. Ein respektvolles und höfliches Verhalten hatte ich zwar schon immer gegenüber Erwachsenen, jedoch nicht gegenüber meinen Mitschülern. Mir ist es wichtig, dass die Klasse zusammenarbeitet und zusammenhält. Früher gab es sehr viele Gruppen in der Klasse, heute sind wir mehr EINE Klassengemeinschaft. Aber auch Akzeptanz, Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit und Offenheit ist mir sehr wichtig geworden. Immer wieder besprochen und angegangen haben wir mit move&do den Umgang mit Konflikten. Über die beiden Jahre hinweg habe ich gelernt mit Streit und Konflikten richtig umzugehen.

Kannst du dir vorstellen, dass diese Werte und Fähigkeiten Dir für dein späteres berufliches Leben weiterhelfen?

Ja, ich denke vieles wird später im Berufsleben von großer Bedeutung sein. Zum Beispiel habe ich als Klassen- und Schülersprecher eine große Verantwortung für meine Mitschüler. Im Berufsleben wird mir das sicher immer wieder begegnen. Aber auch die Teamarbeit und der Zusammenhalt wird sehr wichtig sein, denn ohne ein Team kann man nichts erreichen. Das konnte ich mit move&do bei den verschiedensten Aktionen spüren.

Konnte move&do bei Dir und deiner Schulklasse etwas bewegen?

Wenn ja, warum denkst Du ist das so? Ja, auf jeden Fall. Früher waren wir eine sehr laute Schulklasse, bei der man nicht zu Wort gekommen ist. Es gab viele Streitereien und bei Fehlern wurden Schuldige gesucht. Auch die Klassengemeinschaft war nicht so eng und toll wie sie heute ist. Uns ist klar geworden, dass es wichtig ist mitzumachen und dass ein höflicher Umgang miteinander sehr wichtig ist und uns gut tut. Trotzdem gibt es natürlich noch Situationen wo es Streit gibt, aber nicht mehr so oft wie früher.

Laureus Jugendcamp 2013 in Berlin

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Anfang Oktober traf sich unsere Laureus Projekt-Familie in Berlin: move&do, sechs weitere deutsche Projekte, die beiden österreichischen Projekte SportFreunde und Laureus Schneetiger sowie das israelisch-palästinensische Laureus Projekt Perez Center for Peace. Dabei verbrachten wir vier abwechslungsreiche Tage in Berlin, um uns näher kennenzulernen und uns intensiver untereinander zu vernetzen. Angereist waren wir mit sieben Schülern aus der Luginslandschule Stuttgart/Untertürkheim.

Religion, Sprache oder Hintergrund spielten keine Rolle, wichtig war der gemeinsame Laureus Gedanke: „Sport kann etwas bewirken, Sport kann uns verändern.“

So durften wir an einer Führung durch das Berliner Olympiastadion teilnehmen und mithilfe eines GPS-Geräts eine Schnitzeljagd quer durch die Hauptstad machen. Auch der Sport kam nicht zu kurz: Ob Eishockey, Boxen oder die Sportmesse, für unsere Jugendlichen aus Stuttgart/Untertürkheim wurde einiges geboten.

Yasar aus unserem Projekt war der Meinung: „Herzlichen Dank an das Laureus Team. Der gemeinsame Sport hat nicht nur Spaß gemacht sondern hat auch neue Freunde mit sich gebracht. So etwas sollte es öfters geben.“

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Laureus Kids Day in München

Am Freitag, den 20. September stand für die Sechstklässler der Schillerschule in Stuttgart Bad Cannstatt ein etwas anderer Schulausflug auf dem Programm. Statt die Schulbank zu drücken, durften sie „move&do“, eines von zwölf Hilfsprojekten der Laureus Stiftung Deutschland/Österreich, beim Sport for Good Wochenende in München repräsentieren.

Ziel des Laureus Sport for Good Wochenendes, das aus dem Laureus Kids Day, der Laureus Sport for Good Night, dem Laureus Sport for Good Golfturnier und der Laureus Wies’n besteht, ist die Generierung signifikanter Spendengelder, um auch weiterhin soziale Sportprojekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche langfristig unterstützen zu können.

Statt Mathematik, Geschichte und Deutsch konnten die 11- bis 13-jährigen Schülerinnen und Schüler ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen und zeigen, was sie im letzten Schuljahr bei „move&do“ gelernt haben. Tatkräftige Unterstützung bei den kooperativen Spielen erhielten sie dabei von den Laureus-Botschaftern Verena Bentele, Michael Teuber und Christa Kinshofer.

Berührungsängste waren bei der Bewältigung der Aufgaben und im praktischen Tun schnell abgebaut. Beim blinden Überqueren eines Hindernisparcours, beim Bergen eines Schatzes aus dem Säureteich oder beim Fortbewegen eines Holzgerüst in Form eines großen A, wurden die prominenten Sportler als Teammitglieder akzeptiert und in die Gruppe aufgenommen.

Egal ob als Skirennläuferin wie Christa Kinshofer, als blinde Biathletin wie Verena Bentele oder als paralympischer Radrennfahrer wie Michael Teuber. Alle drei Laureus-Botschafter haben erlebt, dass Sport die Kraft hat, die Welt zu verändern. Und genau diese Erkenntnis geben sie an die Kinder und Jugendlichen weiter, indem sie ihnen zuhören, sie ernst nehmen, geduldig ihre Fragen beantworten und sie motivieren, sich Ziele zu setzen und an sich zu arbeiten. Und ganz nebenbei nutzen sie ihre Prominenz, um Spenden für Projekte wie „move&do“ zu generieren.

Eine ganz besondere Ehre für „move&do“ war die Nachricht, dass Christa Kinshofer dessen Schirmherrschaft übernimmt. „move&do ist ein großartiges Laureus Projekt. Hier geht es darum, den Kindern und Jugendlichen über den Sport und erlebnispädagogische Aufgaben Sozialkompetenzen wie Konfliktfähigkeit zu vermitteln. Ich freue mich sehr, dieses Projekt als Schirmherrin noch intensiver unterstützen zu können“, erklärt Christa Kinshofer.

Nach einem ereignisreichen Tag, stand für die Kinder noch ein Essen im Olympiapark und eine Führung durchs Olympiastadion auf dem Programm, bevor sie vollgepackt mit neuen Erfahrungen und einem T-Shirt voller Unterschriften namhafter Laureus-Botschafter die Heimreise nach Stuttgart antraten.

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Stuttgart 48 – ein abenteuerlicher Wettbewerb von Freitag, 7. Juni bis Sonntag, 9. Juni 2013:

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Bei Stuttgart 48 handelt es sich um einen erlebnispädagogischen Wettbewerb, zu dem sich Teams – bestehend aus 4 Jugendlichen im Alter von 10 bis 15 Jahren und einem Erwachsenen – anmelden können.

Die Teams haben 48 Stunden Zeit verschiedene Abenteuer zu bewältigen und damit Codes zu sammeln, die sie der Endaufgabe näher bringen. Das beste und schnellste Team bekommt die begehrte Trophäe.

Zu den Herausforderung, die alle im Stadtgebiet Stuttgart stattfinden, gehören beispielsweise klettern im Hochseilgarten und im cityrock, Kanu fahren auf dem Max-Eyth-See, Abseilen vom Kirchturm, Bogenschießen auf der Bergheide, Pumptrack, Orientierung mit GPS und viele weitere spannende Herausforderungen.
Übernachtet wird in eigenen Zelten auf dem Gelände des Otto-Riehtmüller-Hauses.

Stuttgart 48 wird organisiert von
move&do, der Evangelischen Jugend Stuttgart, dem Kinder- und Jugendhaus Untertürkheim Cafe Ratz und der Marquardtschule Plochingen.

Eine Anmeldung ist noch bis zum 15. Mai 2013 möglich. Für Rückfragen stehen wir gerne unter 0711/28077-660 zur Verfügung.

2012

mOve&dO wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Liebe Kooperationspartner, liebe Kollegen, liebe Freunde und Förderer, liebe Kids,

ein aufregendes Jahr voller spannender Erlebnisse und toller Projekte, die ohne Eure Unterstützung nicht möglich gewesen wären, liegt hinter uns: Floßfahrten auf dem Max-Eyth-See, Befahrungen der Schillerhöhle auf der Schwäbischen Alb, Erlebnisse im Hochseilgarten, die Begehung des Hindelanger Klettersteigs, Mädchenschneefreizeiten im Allgäu, Ich-kann-was-Cup in Berlin, das Laureus-Kids-Camp in München, Kletterausflüge in Stuttgart und der näheren Umgebung, Orientierungsläufe, Waldabenteuer und viele, viele kooperative Spiele, mit denen Stuttgarter Schülerinnen und Schüler in ihren sozialen Kompetenzen gefördert wurden. Kinder und Jugendliche in ihren Fähigkeiten zu stärken ist auch unser Antrieb für 2013.

Wir wünschen Euch allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr und freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Erlebnisse,

Carola & Marcus

 

Vaihinger Schüler eröffnen das Laureus Sport for Good Wochenende in München

Den Auftakt des Laureus Sport for Good Wochenendes machten die Laureus Kinder am Freitag, den 21. September 2012.
Die Kinder und Jugendlichen aus den Laureus Projekten KidSwing, Kicking Girls, move&do und KICKFORMORE stellten ihre vier Projekte am Freitagmittag auf dem Aufwärmplatz des Olympiaparks vor.
Die Laureus Botschafter Martin Braxenthaler, Christa Kinshofer und Jens Lehmann trainierten mit den Kids und bekamen dafür als Dank von den Projektkindern ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift „Die Laureus Kinder sagen Danke“ überreicht.
Auch Laureus Botschafterin Christa Kinshofer genoss den Tag mit den Kids: „Es ist großartig, zu sehen, welchen Spaß die Kinder am Sport haben. Unser Ziel bei Laureus ist es, den Kindern über den Sport Werte wie Selbstvertrauen und Teamgeist zu vermitteln und sie so auf ihrem Lebensweg zu unterstützen.“münchen

Laureus ist seit 2006 Förderer und Partner von move&do

Am 15. Juli 2012 war für unsere Projektkinder aus der Ameisenberg- und Fasanenhofschule ein ganz besonderer Tag. Sie waren von Laureus für einen Tag zum Mercedes-Cup Tennisturnier auf dem Stuttgarter Weißenhof eingeladen.

Neben spannenden Finalspielen im Doppel und Einzel stand die Begegnung mit dem ehemaligen Nationaltorwart und früheren VfB-Stuttgart-Torhüter Jens Lehmann auf dem Programm. Jens Lehmann nahm sich während seiner Vorstellung als neuer Laureusbotschafter, zum Autogrammschreiben und einem gemeinsamen Pressefoto für die Kinder Zeit.

„Sport auszuüben sollte für alle Kinder und Jugendlichen möglich sein – egal, welchen Glauben die Kids haben, aus welchem Land sie kommen, welche Sprache sie sprechen, ob sie sich den Vereinsbeitrag leisten können oder nicht. Bei Laureus können alle gemeinsam Sport machen – genau darum geht es. Ich freue mich sehr, dass ich nun ein Teil der Laureus Familie bin und meinen Teil dazu beitragen kann“, erklärte Jens Lehmann den Grund für sein Laureus-Engagement.

Dieser Tag bleibt den Kindern sicherlich länger in positiver Erinnerung. Dieser Meinung ist auch der 15 jährige Binyam: „Das ist für mich ein sehr besonderer Tag, weil man hier die Stars sehr nah sieht und Fotos zu machen, das war auch wirklich cool!“

Untertürkheimer Schüler erobern den Hindelanger Klettersteig

Für je drei Schüler der Auschule und der Luginslandschule wurden Gipfelträume war: Kraxelei, Klettersteig, Geröll- und Schneefelder, Sonnenschein und Berggewitter, eine Gondelfahrt, die Übernachtung in einer Alpenvereinshütte sowie eine Abkühlung in der Iller machten das gemeinsame Klettersteigprojekt des Kinder- und Jugendhaus Untertürkheim Cafe Ratz und move&do zu einen unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten.

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ – move&do beim 3. „Ich kann was!“-Cup

32 Mannschaften aus ganz Deutschland kämpften am 23. Juni in der „Alten Försterei“, dem Stadion- und Trainingsgelände des Berliner Kultclubs
1. FC Union Berlin um den begehrten Cup. Mit sieben Schülerinnen und Schüler verbrachte move&do ein erlebnis- und abwechslungsreiches Wochenende in Berlin.

Auch wenn es beim Turnier rein sportlich für die 12- bis 13-jährigen „Neckarkicker“ nicht ganz so rund lief, glänzten sie doch mit fairem Verhalten auf und neben dem Spielfeld und freuten sich bei der Siegerehrung über den Pokal, die Medaillen und die Auszeichnung „Top-Team“.

Trotz eines attraktiven Rahmenprogramms, und da waren sich alle einig, war das eigentlich Highlight der Besuch der Bundeshauptstadt und so freuen wir uns schon auf die Einladung zum 4. „Ich kann was!“-Cup 2013.

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„Auf die Plätze, kicken, los!“ – das war das Motto des diesjährigen Fußballturniers der „Ich kann was!“-Initiative.

Floßbauworkshop am Max-Eyth-See

Anfang Mai wurde von move&do ein Floßbauworkshop für interessierte Mitarbeiter der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft durchgeführt. Ziel war es, verschiedene Floßvarianten zu bauen und diese anschließend auf ihre Tauglichkeit zu testen. Floßbau eignet sich hervorragend für Teamentwicklungsprozesse, da alle Handlungen den Teilnehmern unmittelbar, spätestens jedoch bei der Erprobung des Floßes widergespiegelt werden. Denn, „hat das Team nicht gut zusammengearbeitet, gehen die Teilnehmer im wahrsten Sinne des Wortes baden“. Wir danken allen Teilnehmern des Workshops für ihre kreativen Ideen.

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Sommer 2012

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Eisiger Temperaturen zum Trotz verbrachten zehn Mädchen der Klassen 5 bis 8 der Steinbachschule drei Tage im Schnee.

schnee Ganz ohne Jungs sollte den Mädchen die Gelegenheit gegeben werden, sich bei erlebnispädagogischen Aktionen im Schnee auszuprobieren und ihren Erfahrungsraum zu erweitern: vom Schneeschuhwandern über Tütenrutschen bis hin zu einer fünf Kilometer langen Rodelabfahrt war allerhand geboten. Ermöglicht wurde das Projekt „Deine Stärken – meine Stärken – wir als Team!“ Dank der Förderung der Jugendstiftung Baden-Württemberg und der Unterstützung durch die Schulsozialarbeit der Steinbachschule.

2011

Weihnachten 2011

move&do richtet erstes nationales Laureus-Sport-Camp aus

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Vom 30. September bis zum 3. Oktober 2011 fand auf der Schwäbischen Alb das erste Laureus-Sport-Camp statt, an dem alle acht von der Laureus-Stiftung geförderten Projekte beteiligt waren. Unter dem Motto „Sport has the power to change the world“ begaben sich 50 Kinder sowie deren Betreuer und Projektleiter auf eine kulinarische Reise um die Welt, um die einzelnen Projekte kennenzulernen und verschiedene Sportarten auszuprobieren. Ob Fußball von den Kicking Girls und KICKFORMORE, Rangeln und Raufen als Vorstufe für das Boxen, vorgestellt von dem Berliner Projekt KICK im Boxring und Kids for future aus Köln, kooperative Olympische Spiele organisiert von move&do oder Hockey vom Berliner Projekt KICK on Ice: Für die Kids und Jugendlichen war allerhand geboten.

Highlight war für viele die Fahrt zum Golfclub Donau-Riss e.V., der den Golfplatz für die Kinder und Jugendlichen der Laureus-Stiftung kostenlos bereitstellte. Dort vermittelten drei Golf-Pros gemeinsam mit den körperlich und geistig behinderten Jugendlichen des Münchner Golfprojekts KidSwing den anderen Kids die Golf-Basics. Mit Feuereifer übten die Kinder drei Stunden lang putten und abschlagen und nahmen den ein oder anderen Tipp vom Profi mit.

„Das ist so viel besser als Minigolfen“, freute sich die elfjährige Marie-Michelle von der Ameisenbergschule in Stuttgart und sammelte ihre Golfbälle wieder in den Eimer. Sie ist eine derjenigen Kinder, die sich um die Teilnahme am Camp beworben haben. Jedes Projekt durfte sechs Kinder mit zum Laureus-Sport-Camp bringen. Das war für das Stuttgarter Projekt move&do, das jährlich mit 4000 Kindern und Jugendlichen aus ganz Stuttgart erlebnispädagogisch arbeitet, eine schwere Entscheidung. Die Wahl viel auf die sechste Klasse der Ameisenbergschule im Stuttgarter Osten. Die Ameisenbergschule arbeitet schon seit dem Projektstart im Jahr 2006 mit move&do zusammen. Alle fünften Klassen durchlaufen ein Kletterangebot, das den Kindern den Einstieg und das Kennenlernen in der weiterführenden Schule erleichtert und gleichzeitig soziale Kompetenzen schult. Um am Laureus-Camp teilzunehmen, konnten sich interessierte Kinder der Klasse 5 der Ameisenbergschule bewerben. „Von einer offiziellen Bewerbungsmappe, über einen selbstgedrehten Film bis hin zu einer Tanzchoreographie haben wir alles gesehen - ich habe mich wie Dieter Bohlen bei das Supertalent gefühlt“ erklärt Marcus Weber, Diplom-Sozialpädagoge bei move&do.

Am Wochenende wurde erneut deutlich, dass Sport alle Sprachen spricht und anfängliche Ängste und Hemmnisse schnell überwunden werden. Noch bevor alle Projekte angereist waren, fand schon das erste Fußballspiel, initiiert von den Kindern und Jugendlichen, statt: egal ob Schwaben oder Kölner, behindert oder nicht-behindert, alt oder jung, mit oder ohne Migrationshintergrund – alle durften mitspielen. Auch Thomas Jansen, Projektleiter von KICK im Boxring, kann nur bestätigen wie wertvoll das Camp für seine Berliner Jungs war: „Durch das Camp kommen die Kinder aus ihrem normalen Kontext raus. Für meine Jungs ist das sehr aufregend, die Kinder aus den anderen Projekten kennenzulernen. Hier haben sie die Chance, ihren Horizont zu erweitern, andere Kulturen und Menschen kennenzulernen.“

Abenteuerliche Floßfahrt – Stuttgarter Förderschüler erobern den Hochrhein

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Ein Schuljahr lang wurden Modelle gebaut, verschiedene Flöße konstruiert, Probefahrten auf dem Max-Eyth-See unternommen und der Floßtour auf dem Hochrhein vom Rheinfall flussabwärts entgegengefiebert.

Highlight für die zehn- bis dreizehnjährigen Schüler war sicherlich das Zuwasserlassens ihres aus Brettern und blauen Tonnen bestehenden Floßes an der Einsatzstelle in Balm: „Ich habe bis zum Schluss nicht gedacht, dass es tatsächlich hält und nicht mitten auf dem Fluss auseinanderbricht“ erklärt Daniel, der genauso wie seine neun Mitschüler mächtig stolz darauf ist, was er geleistet hat. In der einen Woche haben die Schüler und deren Betreuer nicht nur 35 km paddelnderweise auf einem Floß den Rhein befahren, sondern jeden Abend ein neues Lager errichtet, auf Gaskochern das Essen zubereitet und in Zelten geschlafen, um sich am nächsten Tag wieder auf die harten Hölzer des Floßes zu begeben und wieder von vorne anzufangen. „Es war unglaublich, welche Entwicklung die Schüler im letzten Schuljahr mitgemacht haben. Jeder Einzelne ist förmlich über sich hinausgewachsen. Noch zu Beginn wäre solch eine Aktion undenkbar gewesen. Zehn Einzelkämpfer, jeder mit seinen persönlichen Problemen beschäftigt, unkonzentriert, unruhig. Gut, dass es solche Initiativen gibt, die auch längerfristig angelegte Projekte unterstützen“ so Yvonne Kersten, Klassenlehrerin an der Kreuzsteinschule.

Im Juni 2010 setzten sich Carola Mertens und Marcus Weber von move&do mit Rainer Öhrle von der Evangelischen Jugend Stuttgart zusammen, um eine Kooperation einzugehen und ein neues erlebnispädagogisches Projekt zu entwickeln. Gemeinsam entstand die Idee, mit einer Förderschulklasse eine Floßtour zu unternehmen. „Da kam die Unterstützung der „Ich kann was !“-Initative der Deutschen Telekom natürlich sehr gelegen. Wir waren uns einig, dass wir den Schüler mehr bieten wollten, als ein einmaliges Erlebnis, das schon nach kurzer Zeit wieder in Vergessenheit gerät“ erklärt Marcus Weber. Deshalb sollten die Schüler möglichst ganzheitlich geschult und von Anfang an in die Planung der Tour mit einbezogen werden. Durch die aktive Beteiligung, sind die Schüler vielmehr Teil der Tour als nur passive Konsumenten. Neben der Konstruktion von Flößen sollten die Schüler in erster Linie in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden und als Team zusammenwachsen. Neben vielen kooperativen Spielen standen deshalb auch Ausflüge ins Cityrock, eine Probenacht im Aktivpark Bergheide und Probepaddeln auf dem Max-Eyth-See auf dem Programm. Ergänzt wurden die wöchentlich stattfindenden Vorbereitungstreffen durch fächerübergreifenden Unterricht zu den Themen Floß, Flusskunde, Kalkulation der Verpflegungskosten, Erstellen einer Packliste und eines Essensplans und Verfassen von Spendenbriefen. „Gut, dass wir ein ganzes Schuljahr für die Vorbereitung eingeplant haben, denn zu Beginn konnten noch nicht einmal alle Schüler schwimmen, was natürlich ein absolutes Ausschlusskriterium für die Tour gewesen wäre. Also sind wir so lange mit den Kindern schwimmen gegangen, bis jeder einzelne mindestens das bronzene Schwimmabzeichen geschafft hat“ erklärt Carola Mertens.

Gestärkt und mit einem reichen Erfahrungsschatz, kamen die Schüler am Ende dieser erlebnisreichen Woche zurück an ihre Schule und berichteten ihren Eltern, Lehrern und Mitschülern unter viel Anerkennung von den Erlebnissen ihrer Tour. Stolz können die Schüler nun von sich behaupten „Ich kann was!“ und haben erkannt, dass mit guter Teamarbeit und der Einbringung ihrer Stärken auch sie in der Lage sind ihre Ziele durchaus zu erreichen.

move&do präsentierte sich mit der Aktion "Pump it up"
auf der Schülermesse des 14. Kinder- und Jugendhilfetag in Stuttgart

Innerhalb von zehn Minuten mussten die Teams, bestehend aus mindestens 9 Personen, möglichst viel Wasser auf ein Gerüst in 5,5 m Höhe kurbeln und dieses über eine mit Seilen schwenkbare Regenrinnen in einen Eimer befördern. Heimtückischerweise befand sich der Eimer auf dem Helm eines Jugendlichen, der bei nicht ganz sommerlichen Temperaturen die ein oder andere Dusche genießen durfte. "Pump it up" war eine Gemeinschaftsaktion der Caritas Stuttgart, dem Kinder- und Jugendhaus Cafe Ratz und ProE.

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Die Floßfahrt rückt näher


Die Stimmung ist gut und die ersten Paddelversuche
sind geglückt. Die Tour kann kommen!

Nach fast einem Jahr der Vorbereitung ist es im Juli soweit: elf Schülerinnen und Schüler der Klasse 5/6 der Kreuzsteinschule machen sich auf den Weg an den Hochrhein, um diesen mit einem selbstgebauten Floß zu befahren.

Die Vorbereitungen gehen in den Endspurt: Das Baumaterial ist besorgt, die Konstruktion der Flöße geübt, die Teamfähigkeit der Klasse gestärkt, der Auf- und Abbau der Zelte trainiert und eine Probenacht im Freien überstanden.

Nun stehen die letzten Prüfungen an: die Abnahme des Jugendschwimmabzeichens und Probetouren auf dem Max-Eyth-See.

move&do Dokumentation die Zweite

Schon zum zweiten Mal wurde move&do für eine Sozialdokumentation angefragt. Damals noch unter dem Sender DSF, wurden wir zwei Tage von einem Kamerateam beim prominenten Besuch von Boris Becker und Mika Häkkinen begleitet. Die beiden ehemaligen Spitzensportler besuchten mit uns die fünfte Klasse der Ameisenbergschule im Stuttgarter Osten.

Diesmal begleitete uns sport1(ehemals DSF) bei der täglichen Arbeit. An zwei Tagen besuchten wir drei Schulklassen und machten das, was wir täglich machen – Kinder und Jugendlich in ihren sozialen Kompetenzen stärken, damit sie gemeinsam die Schule meistern. So begleitete uns ein Kamerateam beim Ausladen unseres Sprinters, beim Klettern in der Kletterhalle oder beim intensiven Gespräch mit den Schülern – so bunt wie unser Alltag, so bunt ist auch dieser Film, zu sehen am:

Mittwoch, den 16. März um 17.30 Uhr auf sport1

Wir danken den Schülern, Lehrern und Schulsozialarbeiter der Steinbachschule, Ameisenbergschule und der Luginslandschule für Ihr Mitwirken bei diesem Film.

2010

Weihnachtsteamaufgabe 2010

Mit den alljährlichen Weihnachtsgrüßen haben wir Ende letzten Jahres eine Weihnachtsteamaufgabe versendet. Die teilnehmenden Teams waren aufgefordert aus Papier, Tesafilm und Klebstoff einen freistehenden Weihnachtsbaum zu bauen. Dieser wurde nach den Kategorien Höhe und Kreativität von einer Jury bewertet.

Zwei Einsendungen waren besonders kreativ und hoch und somit entschied sich die Jury für zwei Sieger: die Klasse 8c des Fanny-Leicht-Gymnasiums und die Klasse 7 der Wilhelmschule Wangen. Die beiden Schulklassen erhalten als Preis eine Floßbauaktion am Max-Eyth-See.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für die tollen Einsendungen und die damit verbundenen Teamleistungen.

Auf die Plätze, Planung, Floß!

- ein Gemeinschaftsprojekt der Kreuzsteinschule, der Evangelischen Jugend Stuttgart (EJUS) und move&do -

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Zehn Schüler der Klasse 5/6 der Kreuzsteinschule in Stuttgart Freiberg, eine Lehrerin sowie die Erlebnispädagogen von der EJUS und move&do wollen gemeinsam auf einem Floß den Hochrhein bezwingen. Nur wie?

Was benötigt man für eine gemeinsame Floßfahrt, wie muss geplant werden und was muss jeder einzelne mitbringen? Um optimal für die Tour im Juli vorbereitet zu sein, wird seit Oktober geplant, geprobt, experimentiert und gebastelt sowie der Klassenzusammenhalt gefördert, die Persönlichkeit gestärkt und die körperlichen Voraussetzungen für die einwöchige Floßfahrt geschaffen.

Das Gemeinschaftsprojekt wird von der „Ich kann was!“-Initiative der Deutschen Telekom gefördert und ermöglicht uns die intensive Vorbereitung und Betreuung über das ganze Schuljahr. Die Inhalte sind nicht starr, sondern werden entsprechend der Wünsche und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler gestaltet. Im Mittelpunkt – sowohl bei den Vorbereitungen als auch bei der Durchführung – steht der Spaß und das gemeinsame Erleben!

Diese Komplexität ist für Förderschüler nicht einfach, aber wir wollen mit dem Projekt beweisen, dass auch diese Schüler am Ende behaupten können „Ich kann was!“

Saisonbeginn

Am Dienstag, den 14. September 2010 war es soweit, move&do startete mit der Birkenrealschule Heumaden in seine fünfte Saison.

Auch in diesem Jahr stehen wir wieder Schulen und sozialen Einrichtungen als verlässlicher Partner zur Seite. Gerne überlegen wir mit Ihnen gemeinsam welche und wieviele Aktionen für Ihre Gruppe geeignet sind. Dabei beraten wir sie gerne inhaltlich, zeitlich aber auch prozessorientiert.

Da einer unsere Ziele in der Nachhaltigkeit liegt, werden wir in diesem Jahr unseren Schwerpunkt auf kontinuierliche Projekte legen und weniger auf Tagesaktionen. Highlights sind eine Floßausfahrt auf dem Altrhein und ein internationales Jugendcamp.

Wir freuen uns über Ihren Anruf, Carola Mertens und Marcus Weber

Erfrischende Wettkämpfe im Inselbad

UNTERTÜRKHEIM: Beim „Spiel ohne Grenzen“ gewinnt die Mannschaft des Wangener Jugendhauses

(pas) - Im Sprungbecken des Inselbads fand gestern zum fünften Mal das „Spiel ohne Grenzen“ statt. Es traten 70 Teilnehmer zwischen zwölf und 16 Jahren gegeneinander an. Im Kampf um Ruhm und Ehre für ihre Jugendhäuser und Schulen machten sie sich gegenseitig nass und gaben dabei alles. Die Mannschaft des Wangener Jugendhauses dominierte in allen Disziplinen.

Man könnte den Beginn der Wettkämpfe mit dem Massenstart bei der Tour de France vergleichen. Im Spiel „Hol das Stückchen“ waren alle Mannschaften aufgerufen, verschiedenfarbige Schaumstoffstücke von Seilen über der Wasseroberfläche zu pflücken. Dementsprechend hoch ging es im Becken her, als die 70 Mädchen und Jungen hineinsprangen und um die Wette schnappten. Die Mannschaft mit den meisten Stücken der selben Farbe gewann das Spiel: In diesem Fall war es das Team des Jugendhauses Wangen, das den rasanten Auftakt für sich entscheiden konnte. Nach diesem recht Kräfte zehrenden Einstieg waren beim nächsten Spiel kreatives Denken und technisches Verständnis gefragt. Aus drei Umzugskartons, etwas Klebeband und Plastiksäcken sollte ein Boot gebaut werden. Während manche auf die Variante eines einbaumähnlichen Gebildes setzten, konzentrierte sich die Mannschaft aus Wangen auf die Kerneigenschaft eines Bootes: Auftrieb. Schnell war ein Floß gefertigt und die andere Seite des Schwimmbeckens erreicht. Die Gegner ließ man weit abgeschlagen hinter sich. Stephan Jenninger vom Jugendhaus Ostend, Organisator der Spiele, freute sich über den Erfolg dieses Spiels. Es stand dieses Jahr zum ersten Mal auf dem Programm.

Obwohl auch das Geschicklichkeitsspiel „Wassertransport“ und das Wettlaufen auf Wasserski an die Mannschaft aus Wangen ging, war der Siegeswille der „Wasser-Weltmeister“ des Jugendhauses Untertürkheim ungebrochen. Florian, Mert und Manuel sind sich einig: „Das war noch nicht alles, wir glauben an den Sieg.“ Schließlich wollen die drei einen Ausflug nach Tripsdrill gewinnen. So schnell gaben sie also nicht auf. Beim Synchronschwimmen überzeugten die Mannschaften neben den von der Jury vorgegebenen Figuren auch mit eigenen Ideen. Die Schüler und Schülerinnen der Verbundschule Rohr bauten passend zur Fußball-WM Nationalflaggen und einen Ball in ihre Choreographie mit ein. Sie nahmen an den Wettkämpfen im Rahmen des „Sport und Spiele“-Tages ihrer Schule teil. Weitere Teilnehmer waren unter anderem das Jugendhaus Ostend, die „Schiller Allstars“ der Cannstatter Schillerschule, sowie die Steinenbergschule Hedelfingen. Finanziert wurde die 2000 Euro teure Veranstaltung von der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft und dem Projekt „move&do“. Die Wangener bewiesen bis zum Schluss Stärke und gewannen den Gesamtwettbewerb. Die motivierten Untertürkheimer schlossen auf dem fünften von sieben Plätzen den Wettbewerb ab.

Teenieaktionstag 2010

Im Juni fand der Stuttgarter Teenieaktionstag, diesmal unter dem Motto „Zeitreise“, im Kinder- und Jugendhaus Hallschlag statt. move&do war zum vierten Mal dabei und hatte diesmal seine Aktion wieder in die Bäume verlegt. Passend zum Thema „Zeitreise“ trug die Aktion den Namen „Beam me up Skotty“ und lies die Kinder und Jugendlichen in den Bäumen verschwinden. Ganz nach dem Motto von move&do stand auch bei dieser Aktion das Team im Vordergrund. Es waren immer mindestens fünf Teenies nötig, um die am Start stehende Person in die Bäume fliegen zu lassen. Insgesamt nahmen über 200 Teenies an dieser Aktion teil, bei der es eine Vielzahl von Angeboten aus den verschiedensten Zeitepochen gab. Machen Sie sich einen Eindruck von unserer Aktion und klicken auf den Kurzfilm! Guten Flug...

move&do richtet den Pädagogischen Tag an der Fasanenhofschule Stuttgart aus

Mit der Fort- und Weiterbildungen möchte move&do neue Wege in der Kooperation gehen. Die vermehrte Nachfrage an Bewegungsangeboten und Angebote zur Förderung der Gemeinschaft bzw. des Klassenverbundes erfordert neue Modelle. Hierbei geht es um die Multiplikation von Praxiseinheiten, damit mehr Teilnehmer die Möglichkeit haben daran teilzunehmen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Nachhaltigkeit der Angebote, die auch und vor allem durch die Regelmäßigkeit erhöht wird. Auf Anfrage der Fasanenhofschule, führte move&do seine erste Fortbildung für Lehrkräfte zum Thema Erlebnispädagogik durch. Die Fasanenhofschule möchte Ihren Schwerpunkt zum Thema Bewegung ausbauen und den Schülern mit Hilfe der Erlebnispädagogik weitere Kompetenzen vermitteln. An der auf zwei halbe Tage angelegten Fortbildung nahmen 35 Lehrer an theoretischen sowie praktischen Blöcken teil. Ziel des pädagogischen Tages war die Zusammenstellung eines Angebotskataloges für das kommende Schuljahr. move&do wird ein Teil dieses Angebotskataloges sein und gemeinsam mit den Lehrern Aktionen durchführen. Dieses Tandemmodell ermöglicht eine höhere Qualität in der Nachhaltigkeit, da diese Angebote nicht einmalig stattfinden sondern mit in den Schulalltag integriert werden. Ziel ist es, die Qualität und die Quantität der Angebote zu erhöhen.

move&do besucht die DTM

Zum Start der DTM-Saison im April haben 30 Schüler der Luginslandschule und der Auschule aus Untertürkheim den Hockenheimring besucht. Das gemeinsam vom Sportkreis Stuttgart e.V. und der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft geführte Projekt move&do wird von der Laureus Stiftung Deutschland gefördert. Der Stiftung war es unter anderem auch zu verdanken, dass sich an einem Sonntagmorgen der Tross von Schülern mit dem Reisebus auf den Weg zum Hockenheimring machte. Der Anlass: Mercedes Benz hat das aktuelle Fahrzeug von Ralf Schuhmacher mit dem Laureuslogo versehen, um die Stiftung noch mehr in der Öffentlichkeit zu platzieren. Denn der Traum, dass Sport die Welt verändern kann soll noch mehr in die Öffentlichkeit gelangen. „Ich freue mich sehr, dass ich dazu beitragen kann, die Laureus Stiftung populärer zu machen; es ist wichtig, dass wir uns über Projekte mit den Problemen der Jugendlichen auseinandersetzen“. (Ralf Schuhmacher, DTM-Pilot) So wird Ralf Schuhmacher der Stiftung in nächster Zeit als Botschafter zur Seite stehen, damit in Zukunft noch viele Kinder und Jugendliche Hilfe durch Laureus erhalten können.

Die Schüler von move&do freuen sich sehr über die Unterstützung durch die Laureus Stiftung, denn move&do ermöglicht ihnen mit regelmäßig stattfindenden erlebnispädagogischen Aktionen eine Stärkung Ihres Selbstwertgefühls und des Vertrauens in sich und andere. Die erlangte Konflikt- und Kommunikations- fähigkeit ermöglicht ihnen die Übernahme von mehr Verantwortung im Alltag. Pascal aus der Auschule ist der Ansicht:“ Nachdem wir in unserer Klasse soviel erreicht haben, ist der Besuch der DTM ein toller Abschluß. Das Klima in der Klasse ist mittlerweile so gut, dass solche Ausflüge richtig Spaß machen.“

Die Stiftung sucht immer wieder den Kontakt zu seinen Projekten und ermöglicht den Teilnehmern an solchen Tagen Erlebnisse der besonderen Art. So besuchten die Teilnehmer auch die Boxengasse, um einen Einblick in die Rennvorbereitung und die technische Abstimmung der Fahrzeuge zu bekommen. Das Highlight war sicherlich das Foto mit Schülern und dem Laureus AMG Mercedes von Ralf Schuhmacher. Ein Boxenbesuch so kurz vor dem Rennen war für alle ein absolutes Novum und ermöglichte einem einen tiefen Einblick in das bevorstehende Rennen. Mit großer Spannung ging es nun vorbei an der Mercedes Benz Lounge Richtung Mercedes Benz Tribüne, denn der Start des Rennens stand unmittelbar bevor. Kaum saßen alle auf ihren Plätzen, startete auch schon die Aufwärmrunde. Ralf Schuhmacher startete von Position 16 und schaffte mit seinem Laureus AMG Mercedes nach einer grandiosen Aufholjagd noch Rang neun. Das ist nur ein Platz an den Punkten vorbei, und sicher ein gutes Zeichen für die kommenden Rennen. Für Mercedes war es durchaus ein erfolgreicher Tag, da sie die ersten vier Plätze für sich behaupten konnten.

Zum Abschluss des Tages ließen sich einige der Schüler in den neuen Mercedes Benz Modellen über das Testgelände chauffieren und wurden dabei das eine oder andere mal doch sehr blass um die Nase…

Nach dem Besuch von Mika Häkinnen und Boris Becker letztes Jahr im Hochseilgarten war dies das zweite meet&greet mit Botschaftern von Laureus. Für die Kinder und Jugendlichen von move&do sind diese Besuche eine absolute Wertschätzung, die sie in ihrem alltäglichen Leben viel zu selten erhalten. Aus diesem Grund freuen wir uns mit unseren Schülern jetzt schon auf weitere meet&greets!

Im April hat das von dem Sportkreis Stuttgart e.V. und der Jugendhaus Gesellschafft gemeinsam geführtes Projekt mit 30 Projektschülern die DTM besucht. Hierzu hatte der gemeinsame Förderer, die Laureus Stiftung Deutschland eingeladen. Die Stiftung wurde unter anderem von Mercedes Benz ins Leben gerufen, die wie bekannt im Motorsport sehr aktiv sind. So lag es für Mercedes nahe, das Auto von Ralf Schuhmacher mit dem Laureuslogo zu branden. Der Gedanke, dass der Sport die Welt verändern kann soll noch mehr in die Öffentlichkeit gelangen. So ging es am Sonntagmorgen mit dem Reisebus Richtung Hockenheimring um beim Start der DTM-Saison 2010 live dabei zu sein. So folgten dieser Einladung Schüler von der Luginslandschule und der Auschule aus Untertürkheim. Beide Schulen machen schon seit 2007 bei move&do mit. Insgesamt haben schon sieben verschiedene Klassen beider Schulen an verschiedene Aktionen zur Verbesserung des Klassenklimas und der Stärkung des Selbstwertgefühles teilgenommen. Nach dem Besuch von Mika Häkinnen und Boris Becker im Hochseilgarten mit Ameisenbergschule war dies das zweite meet&greet mit Laureus. Die Stiftung sucht immer wieder den Kontakt zu seinen Projekten und ermöglicht den Teilnehmern an solchen Tagen Erlebnisse der besonderen Art. So besuchten die Teilnehmer die Boxengasse um einen Einblick

In die Rennvorbereitung und die technische Abstimmung der Fahrzeuge zu bekommen. Das Highlight war sicherlich ein Foto mit dem Mercedes von Ralf Schuhmacher. So kurz vor dem Rennen ist nur wenigen Personen vorbehalten direkt in der Box zu sein. Mit diesem tollen Erlebnis ging es weiter, vorbei an der Mercedes Benz Lounge Richtung Mercedes Benz Tribühne, denn der Start des Rennens rückte immer Näher. Kaum auf den Plätzen startete auch schon die Warming up Runde und Ralf Schuhmacher ging von Position 16 in das Rennen. Nach 40 Runden Aufholjagd hat Michael Schuhmacher es im ersten Rennen mit seinem Laureus Mercedes noch auf den 9. Platz geschafft. Das ist nur ein Platz an den Punkten vorbei, und sicher ein gutes Zeichen für die kommenden Rennen.

Für Mercedes war es durchaus ein erfolgreicher Tag, da sie die ersten 4 Plätze für sich behaupten konnten.

Ralf Schumacher sagte: „Ich freue mich sehr, dass ich dazu beitragen kann, die Laureus Stiftung populärer zu machen; es ist wichtig, dass wir uns über Projekte mit dem Problemen der Jugendlichen auseinandersetzen“. Laureus ist die Nähe zu Ihren Botschaftern sehr wichtig, denn wie Boris Becker treffend feststellte „Ich hoffe, dass dadurch noch mehr Leute von der Arbeit der Laureus Sport for Good Stiftung erfahren und davon, wie unsere Organisation durch den Sport viele Kinder in der ganzen Welt unterstützt.” So wird auch Ralf Schuhmacher in den kommenden Jahren Laureus als Botschafter zur Seite stehen.

Die Schüler von move&do freuen sich sehr darüber von Laureus gefördert werden, denn es ermöglicht Ihnen regelmäßige Unterstützung bei der Stärkung Ihres Selbstwertgefühls und des Vertrauens in sich und andere. Die erlangte Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit ermöglicht Ihnen die Übernahme von mehr Verantwortung für sich und andere. Pascal aus der Auschule ist der Ansicht:“ Nachdem wir in unserer Klasse soviel erreicht haben ist der Besuch der DTM ein super Abschluß. Schön das uns das ermöglicht wurde.“

Schneefreizeit 2010

Am 5. Februar war es wieder soweit, move&do ging erneut mit Kindern aus dem Kinder- und Jugendhausostend auf Schneefreizeit in das Großwalsertal. Kaum angekommen überraschte uns frischer Schneefall, der die Zufahrtsstraße zum Haus in eine prachtvolle Rodelbahn verwandelte. Zur Freude aller Kinder reichte dies vor dem Schlafengehen für eine tolle Nachtrodelaktion.
Nach reichlichem Frühstück wartete am Samstag viel Arbeit auf uns, die Schneehügel für den Iglubau mussten aufgetürmt werden. Nach drei Stunden war es soweit, die Schneehaufen konnten nun ausgehöhlt werden. Alle mussten im Wechsel zwischen Schaufeln und Aufwärmen anpacken, damit die Iglus noch bei Tageslicht fertig wurden. Nach vollbrachter Arbeit ging es zum Aufwärmen und Abendessen in die Herberge.
Mit einem kleinen Lagerfeuer und Grillwurst starteten wir nun endlich in die Nacht. Gewärmt vom Feuer bezogen die Kinder in dicken Schlafsäcken ihr Nachtquartier im Iglu. Für die Verfrorenen unter uns gab es die Möglichkeit, die Nacht in der Herberge zu verbringen.
Der Frühstückssonntag war gespickt mit tollen Geschichten aus der erlebnisreichen Nacht. Nebel und hohe Lawinengefahr machten unsere gemeinsame Schneeschuhwanderung unmöglich. Jedoch hielt sich die Trauer in Grenzen, da die Freude über das Rodel-Ersatzprogramm überwiegte. Nach dem Mittagessen ging es schon wieder nach Hause. Mit im Gepäck war ein tolles Erlebnis: Im Iglu bei Nacht!

Klasse(n)navigation

Neu im Angebot ist seit November die Klasse(n)navigation: Eine Teamaufgabe in der Stadt von drei bis zu fünf Stunden. In dieser Zeit ist eine Vielzahl an Aufgaben zu lösen wie z.B. Bestimmung der geografischen Position mit GPS oder Karte oder das Berechnen des optimalen Weges zum Ziel. Ohne ein hohes Maß an Kommunikation können einige der Aufgaben nicht gelöst werden, denn nur so lassen sich historische Bauten finden, Eier braten und scheinbar wertlose Gegenstände zu wahren Schätzen tauschen. Jede Gruppe erhält 50 Aufgaben und Fragen, die innerhalb der vorgegebenen Zeit nur mit geschickter Arbeitsteilung und guter Teamarbeit gelöst werden können. Diese Aktion ist in jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter möglich. Noch Fragen, rufen Sie uns an!

2009

Erlebnispädagogische Schneefreizeit mit move&do

Nachdem am Freitagmittag alle aufgeregten Kinder in den beiden Sprinter-Bussen verteilt waren, ging es los ins Großwalsertal. Nach vierstündiger Schneefahrt kamen wir im Tobelhaus in Raggal bei 50 cm Neuschnee an. Schnell die Zimmer beziehen, zu Abend essen und rein in die Schneeklamotten. Da unser Haus etwas abseits gelegen war, konnten wir noch am selben Abend die Schlitten auf der verschneiten Straße ausprobieren.
Das reichhaltige Frühstück stärke uns für den Tag, da wir einiges vorhatten. Vormittags standen Gruppenspiele auf dem Programm, nachmittags ging es raus in den Schnee und es entstanden mit Hilfe von Sandelsachen und gefärbtem Wasser einige Kunstwerke. Im Anschluss tobten wir uns auf einer Rodelbahn im Ort aus. Nach einer heißen Dusche und einem leckeren Abendessen stiegen wir wieder in unsere Schneeklamotten und gaben noch einmal mit Stirnlampen am Kopf alles am Highlight des Tages; Rodeln bei Nacht.
Während die Betreuer mit Feuermachen und Würstchen grillen beschäftigt war, konnte der Rest nochmals im bis mittlerweile 80 cm tiefen Neuschnee toben.
Das Aufstehen am nächsten Morgen um 7.30 Uhr fiel allen schwer. Aber wir mussten rechtzeitig auf den Berg, da uns dort eine Schneeschuhwanderung erwartete. Auch mit Schneeschuhen war es gar nicht so einfach durch den bis zu 150cm tiefen Schnee zu wandern. Auf Stephan mussten alle etwas länger warten, da er an einem Hang durch sein Gewicht ganz tief einsackte. Nach diesem schönen aber anstrengenden Schneeschuherlebnis ging es ziemlich zügig in unsere Unterkunft zum Essen und Kofferpacken zurück.
Nach Meinung aller Teilnehmer ging das Wochenende viel zu schnell vorbei, aber bald folgt sicherlich die nächste Freizeit.

Ein bisschen mutiger als Boris Becker

Schüler trainieren mit Promis

Einmal mit Tennislegende Boris Becker in den Seilen hängen oder Ex-Formel1-Profi Mikka Häkkinen beim Klettern sichern - das durften Stuttgarter Hauptschüler am Samstag. Im Aktivpark Bergheide stellten sie ihren Teamgeist unter Beweis und überwanden Ängste.

Von Christine Keck StZ 23.03.09

Den Tag, als sie mutiger war als Boris Becker, wird Shabham so schnell nicht vergessen. Schritt für Schritt balanciert die Zwölfjährige im Hochseilpark Bergheide in sechs Meter Höhe über wackelige Bretter, die ihre Mitschüler über Seile in die Horizontale ziehen. Die zierliche Schülerin reicht dem ehemaligen Tennischämpion die Hand, Boris Becker greift zu, rutscht in eine gefährliche Grätsche hinein. Gemeinsam wagen die Fünftklässlerin der Ameisenbergschule und der Promi den luftigen Parcours, angespornt von einem guten Dutzend jugendlicher, gesichert von einem dicken Klettergurt.

Raus aus der Schule, in der Natur die eigenen Grenzen austesten und erleben, wie gemeinsam in der Gruppe so manches besser geht - das sind die Ansätze der Erlebnispädagogik. Ihr hat sich das Modellprojekt "Move & do" verschrieben, das von der Stuttgarter Jugendhaus-gesellschaft, dem Sportkreis und der Laureus-Stiftung gemeinsam finanziert wird. Es ist auf drei Jahre angelegt und hat einen Etat von 290 000 Euro. Seit 2007 spornt Projektleiter Marcus Weber Förder- und Hauptschüler an, zu zeigen, was in ihnen steckt. Er baut mit ihnen Flöße, um auf dem Max-Eyth-See Runden zu drehen, bei denen keiner untergeht, lm Kletterzentrum auf der Waldau trauen, sich die Schüler die Senkrechte hinauf - manche nur ein paar Meter, andere bis ganz oben. Auch im Hochseilgarten wird so manche Angst besiegt.

"Gibt es hier noch einen anderen Weg runter?", ruft Boris Becker etwas verzweifelt. Er soll springen, von der Plattform auf den Boden, sechs Meter überwinden. Da kommt es nicht auf Schnelligkeit an, da hilft weder Muskelkraft noch Technik weiter. Boris Becker muss beweisen, dass er Vertrauen hat - in die vier Frauenhände, die das Seil sichern, an dem er gleich hängen wird. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, alle Kameras haben nur einen im Anschlag. Auch Exrennfahrer Mikka Häkkinen ruft seinem Freund Boris Aufmunterndes zu.

So viel Prominenz im Aktivpark Berg ist ein Novum. Als Vorsitzender der deutschen Laureus-Stiftung engagiert sich Boris Becker seit Jahren für sozialen Wandel durch Sport. "Wir müssen unseren Kindern und Jugendlichen mehr Aufmerksamkeit schenken und Förderung anbieten", betont Becker und hat mit Mikka Häkkinen einen bekannten Unterstützer an seiner Seite. "Viele Kindern fehlt es an sozialen Kontakten", bedauert Häkkinen. Sie seien gefangen in ihrer Welt der Computerspiele und Internetangebote. "Wir sind hier, damit sie gemeinsam mit uns erleben können, dass Sport und Bewegung großen Spaß machen."

Die Aufregung vor dem Treffen mit den Sportlern hat die 17 Schüler tagelang begleitet. Er wolle ein Foto mit dem Formel1-Champion, gesteht Micha und spricht Häkkinen auf Englisch an. Der Sportler setzt die Sonnenbrille ab, nimmt den jungen für die Kamera in den Arm. Doch mit den Promis richtig plaudern, das trauen sich die Schüler nicht. Bei den Spielen, die Team- und Koordinationsfähigkeit trainieren, wird gekichert und gestöhnt. Beim Bratwurstessen am offenen Feuer wird schweigsam die Senftube an Boris Becker weitergereicht.

Für Klassenlehrerin Katja Conzelmann ist das Projekt dennoch ein voller Erfolg. "Die Hauptschüler haben oft ein schwaches Selbstbewusstsein", sagt die Pädagogin. Sie weiß, wie gut ihren Zöglingen die Erlebnistage beim Klettern oder im Jugendhaus getan haben. Sie sieht, wie wichtig es ist, die Kinder, die mitunter aus schwierigen Familien kommen, ihre Stärken spüren zu lassen.

Boris Becker setzt sich auf der Plattform auf den Hosenboden. "Oh Gott" ruft er und springt mit geschlossenen Augen, die Hände an den Gurten. Es ist eine weiche Landung. Shabnam, seine Partnerin auf dem Hochseilparcours, muss lachen über so viel Zögerlichkeit. "Ich habe keine Angst gehabt", sagt sie,"ich habe es einfach gemacht."

Geocaching neu im Angebot

geocoach

Geocaching ist eine moderne Form einer Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd.
Ausgestattet mit einem Global Positioning System (GPS)-Empfänger und den Koordinaten eines "Schatzes" kann man die Schätze finden, die wir an ungewöhnlichen Plätzen versteckt haben. Für die Schüler und Gruppen besteht die Möglichkeit in Kleingruppen loszuziehen, Stuttgart besser kennen zu lernen, neue Orientierungsmöglichkeiten zu nutzen und dabei als ein Team aufzutreten.
Denn nur wer sich gut organisiert, wird die meisten Schätze finden. Das Angebot dauert ungefähr sechs Zeitstunden, bei dem die Gruppen mehrer Kilometer zu Fuß unterwegs sind. Interesse? Fragen Sie nach!

Ahoi! Kleine Kapitäne im seichten Gewässer des Inselbads

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Spiel, Spaß und Spannung haben gestern 60 Jugendliche im Inselbad Untertürkheim erlebt. Schüler der Altenburgschule und Mitglieder verschiedener Stuttgarter Jugendhäuser nahmen am „Spiel ohne Grenzen" teil. „Ich mache schon zum zweiten Mal mit und finde es klasse“; sagt Yannibel vom Jugendzentrum Obertürkheim. Begleitet von Musik und Animation seitens der Veranstalter konnten sich die Jugendlichen bei Wettkämpfen im Boot und Ballspielen im Wasser austoben. Auch die Mitarbeiter der Jugendzentren sind begeistert von dem Sommerprojekt, das bereits im fünften Jahr veranstaltet wird. Seit drei Jahren beteiligt sich auch „move and do" an dem nassen Freizeitspaß für Stuttgarts Jugendliche. Das Stuttgarter Projekt bietet Schulen und sozialen Einrichtungen Programme zur Förderung der Sozialkompetenz an. Beim "Spiel ohne Grenzen" sollen Jugendliche verschiedener Nationalitäten und sozialer Schichten lernen, an einem Strang zu ziehen | Stuttgarter Zeitung, 27. Juni (maw)

Aktion KomPass 2009

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move&do startet in der Kooperation mit Einrichtungen der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft zum zweiten Mal die Aktion „KomPass“. Die Aktion „KomPass“ findet in diesem Jahr an zwei Tagen statt und richtet sich vor allem an Stuttgarter Schulen. Die teilnehmenden Klassen starten an einem der beiden Tage.

8. oder. 9. Oktober 2009, jeweils von 8.00 - 15.00 Uhr

Die Grundlage dieser Aktion ist ein Orientierungslauf quer durch die Stadt, bei dem vier Stationen angelaufen werden. Hier sollen die Schüler gemeinsam Aufgaben lösen, bei denen es um Kooperation und Zusammenarbeit geht. Hiermit laden wir Sie auf das herzlichste ein, bei der zweiten „Aktion KomPass“ mit Ihrer Schulklasse dabei zu sein.

Melden Sie sich einfach per Email an: info@moveanddo.de

move&do - Die Dokumentation

Das deutsche Sportfernsehen (DSF) war zwei Tage mit move&do unterwegs. Drehorte waren unter anderem das Spielhaus Untere Anlagen und unser Bootshaus am Max-Eyth-See. Mit dabei: Die ehemaligen Sportstars Boris Becker und Mika Häkkinen...

Aktion KomPass 2009

12 Schulklassen haben sich an zwei Tagen einem Orientierungslauf der besonderen Art gestellt. Die Schüler suchten mit verschiedenen Karten, Kompass und Verstand vier Einrichtungen der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft. Den Ort gefunden, ging es für die Schulklassen mit einer Teamaufgabe weiter. Die hier erreichten Punkte wurden in eine Laufkarte eingetragen und die Schüler damit zur nächsten Station geschickt. Norden, Süden, Westen und Osten, bis alle Himmelsrichtungen abgelaufen waren. Die Punkte wurden addiert und der Gewinner ermittelt. Der Sieger kann nun behaupten sich in Stuttgart gut auszukennen und in seiner Schulklasse einen besonderen Teamspirit zu haben, denn darauf kam es an. Die Gewinner des jeweiligen Tages erhalten als Preis eine Outdooraktion für ein neues Abenteuer.

So sieht das Endergebnis der beiden Tage aus:

Die Laureus Weihnachtskarte - von unseren Kindern individuell gestaltet.

In diesem Jahr wurden die Weihnachtskarten der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland von Kindern des Laureus Sport for Good Projektes move&do in Stuttgart gestaltet. Die Projektteilnehmer möchten sich mit der Gestaltung jeder Weihnachtskarte für die Unterstützung bedanken und den Spendern und Unterstützern der Laureus Stiftung Deutschland etwas Besonderes zurückgeben - eine individuelle, einzigartige Weihnachtskarte.
Am 07. Dezember 2009 versammelten sich Schülerinnen und Schüler aus dem Projekt move&do in der Turnhalle des Jugendhauses Stuttgart-Ost.
Mit Schutzanzügen ausgestattet haben die Schülerinnen und Schüler Fußbälle mit goldener Farbe auf 3 Meter hohe Papier-Weihnachtsbäume an der Wand geschossen und geworfen.
Durch die entstandenen goldenen Ballabdrücke auf den Papier-Weihnachtsbäumen wurde die Vorderseite jeder einzelnen Weihnachtskarte individuell gestaltet und jeder Empfänger hält somit ein Unikat in seinen Händen.
Wie viel Spaß die Kinder bei der Aktion hatten, können Sie auf den dabei entstanden Bildern und dem Video sehen.
Das Laureus-Team bedankt sich für die großartige Unterstützung der Projektteilnehmer und der Projektleitung von move & do bei der Gestaltung der Laureus Sport for Good Weihnachtskarten.

2008

Angebot Niedrigseilgarten

Aus Holz, Stahlkabeln und Seilen sind künstliche Hindernisse in Bodennähe aufgebaut - die Niedrigseilelemente. Diese werden einzeln genutzt oder in einem sinnvollen Parcours für verschiedene Anwendungen aufgebaut. Dadurch reicht das Angebot für die Teilnehmer von der Bearbeitung einer einzelnen Problemlösungsaufgabe in der Gruppe bis hin zur gemeinsamen Bewältigung eines Teamparcours. Bei diesen Aufgaben bewegen sich die Teilnehmer überwiegend in Absprunghöhe. Auf Anfrage hin, kann das Spielhaus ein Mittagessen bzw. einen Snack anbieten. Der Niedrigseilgarten ist im Freien aufgebaut und ganzjährig nutzbar.
Die nächste Aktion findet am 4. April, ab 15 Uhr, mit dem Wagenburg-Gymnasium statt.

Teenieaktionstag im Kinder- und Jugendhaus Stammheim am 30.05.08

Zusammen mit dem Cafe Ratz Untertürkheim war move&do gleich mit zwei Aktionen dabei. Nach dem Motto „ Über den Dächern von Stuttgart“, hatten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit sich nach professioneller Anleitung abzuseilen. An der zweiten Station konnten sie ihre Kraft und Geschicklichkeit testen, indem sie sich an einem Seil zwischen zwei Bäumen entlang hangeln konnten.

Beide Stationen waren sehr beliebt und ermöglichten einen Einblick in die Arbeit von Stuntleuten.

Nach dem Motto „TV - mittendrin, statt nur davor“, sollten die Kinder und Jugendliche ihr Fernsehprogramm selbst gestalten. An unsere Stationen konnten sie einmal für einen kurzen Augenblick Stuntman oder Stuntfrau sein.

Das 6. Stuttgarter Kinder- und Jugendfestival

fand am 31.Mai und 1.Juni im Oberen Schloßgarten rund um den Eckensee und auf dem Schlossplatz statt. 65 000 Besucher nutzten über 100 verschiedene kostenlose Aktionen aus den Bereichen Sport, Spiel, Kreatives und Kultur.

move&do war diesmal mit zwei Kletteraktionen an einem 5m hohen Baugerüst vertreten: an der Strickleiter konnten gesichert selbst die Kleinsten hinaufklettern – dagegen verlangte die Abseilstation auch den etwas Geübteren einiges ab.

Mal sehen was wir uns für 2009 einfallen lassen!

Tag des Rathauses 2008

Kinder bewegten das Rathaus - unter diesem Motto ging am Samstag, den 5. Juli der Tag der offenen Tür im Rathaus zu Ende. Über 4000 Kinder hatten an diesem Samstag die Möglichkeit das Rathaus einmal als große Spielwiese zu nutzen. Die Möglichkeiten gingen von Bastelangeboten bis hin zum "Testsitzen auf dem Bürgermeisterstuhl". Auch move&do war mit einem schönen Angebot vor Ort. Bei uns hatten die Kinder die Möglichkeit sich aus 20 Meter Höhe vom Rathaus abzuseilen. Die nicht ganz so mutigen konnten mit einer Strickleiter auf den Balkon des 2. Stockes klettern. Somit war für alle unerschrockenen etwas dabei.

Aktion KomPass

Über 150 Schüler, aufgeteilt in 24 Gruppen waren bei dieser Aktion im Oktober mit dabei. Sie waren mit Orientierungshilfen quer durch die Stadt unterwegs, um mit Ihrem Team schwierige Aufgaben zu lösen.
Die Erlebnispädagogen der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft veranstalteten in der Kooperation mit "move&do" erstmals einen Orientierungslauf quer durch die Stadt. Start und Ziel war das Jugendhaus Mitte, von dem aus die Schüler in die vier Stadtteile, Nord, Ost, West und Süd aufbrechen mussten. Für jede der Strecken und Aufgaben gab es eine andere Orientierungshilfe, mit der die Schüler die jeweiligen Einrichtungen der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft finden mussten. Die Orientierungshilfen reichten vom Kartenlesen bis hin zum professionellen Orientieren mit GPS-Geräten. Wurden die Einrichtungen entdeckt, wartet eine Teamaufgabe auf die Teilnehmer. Bei einer Flussüberquerung oder dem Kistenstapeln war nicht nur Geschick gefragt, sondern es kam vor allem auf die Gemeinschaft an. Die Schüler wurden am Ende der Teamaufgabe bewertet, inwiefern sie die Aufgabe auch wirklich als Team gelöst haben. Nach der Beendigung einer Aufgabe ging es wieder los in Richtung Stadtmitte. Der Rothebühlbau war die Durchgangsstation, bei der die Schüler einen Stempel erhielten und das neue Ziel erfuhren.
Insgesamt waren die Schüler 6 Stunden unterwegs und erlebten neben einer Menge Spaß auch ganz neue Eindrücke von Ihrer Stadt. Zum Abschluss gab es eine gemeinsamme Fotoaktion im Jugendhaus Mitte, bei der die Schüler das Wort Kompass bilden mussten. Folgende Schulen haben teilgenommen:

Luginslandschule und Wirtemberg-Gymnasium Untertürkheim, Wilhelmschule Wangen, Robert-Koch-Realschule Vaihingen und Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium Bad Cannstatt.

Durch die positive Rückmeldung der Schüler und Lehrer wird die "Aktion KomPass" 2009 wiederholt stattfinden.

Aktionstag 2008

Erstmalig veranstaltet move&do einen "Aktionstag" im Kinder- und Jugendhaus Ostend. Eingeladen war eine Schulklasse aus dem Stuttgarter Osten, Lehrer von Pilotschulen, Vertreter vom Ifas-Institut und natürlich unsere Partner Laureus, Sportkreis Stuttgart und die Stuttgarter Jugendhaus gGmbH. Der Aktionstag bot allen beteiligten die Möglichkeit, zusammen mit Schülern, einmal die Praxiseinheiten auszuprobieren. Nach Gesprächen mit den Schülern fand im Anschluss ein Austausch zwischen Lehrern und den Partnern, über den bisherigen Projektverlauf statt. Es wurde ein durchweg positives Fazit gezogen. Dank der Evaluation durch das Ifas-Institut besteht jederzeit die Möglichkeit, bei Bedarf Korrekturen am Projektverlauf vorzunehmen. Alle Beteiligten haben ein Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit bekundet, was uns positiv in das Jahr 2009 blicken lässt. Wir bedanken nochmals bei allen Lehrern und Partnern für die gute Zusammenarbeit!

Jugendgesundheitstage 2008

Auch move&do beteiligte sich mit einem Angebot an den Jugendgesundheitstagen 2008, die das Forum Gesunde Stadt Stuttgart e.V. am 19. und 20. November im Treffpunkt Rotebühl veranstaltete. An beiden Tagen haben rund 1500 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7-10 an den Jugendgesundheitstagen teilgenommen.
Von Informationsständen bis hin zu Mitmachangeboten war für die Schüler alles möglich. Bei move&do ging es mit der Strickleiter in die Höhe. Mit dieser Selbsterfahrung sollten die Schüler Ihre eigenen Grenzen einmal austesten. Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche? Wir sind dabei!

2007

Mit der Strickleiter auf den Baum

Am Samstag 30. Juni + Sonntag 1. Juli 07 auf dem 5. Stuttgarter Kinder- und Jugendfestival:

Das Jubiläumsfest verteilt sich über den oberen Schlossgarten, rund um den Schlossplatz und entlang des Eckensees.

An beiden Tagen haben Kinder- und Jugendliche die Möglichkeit anhand einer Strickleiter auf einen 9 Meter hohen Ast zu Klettern.

Selbstverständlich ist die Kletteraktion von uns betreut und gesichert.

Unsere Aktion findet an einer Platane am Ende des württembergischen Kunstmuseums gegenüber vom Eckensee statt.

Weitere Informationen über das Kinder und Jugendfestival erhalten sie über:

www.kids-network.de

move&do als Stuttgarter Projekt beim MercedesCup 2007 vorgestellt

Stuttgart, 15.07.2007 Das Weißenhof Tennisturnier startete am Sonntag mit einer groß angelegten Charity Aktionen zugunsten der Laureus Stiftung in Deutschland. Die Laureus Sport for Good Foundation in Deutschland engagiert sich am Standort ihres Gründungspartners Mercedes Benz in besondere Weise. Zusammen mit dem Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster, Schirmherr unseres Projektes "move&do", wurde unsere Initiative am Sonntag den Medien und Gästen vorgestellt. Weitere Gäste beim Medienempfang waren Boris Becker (Vice-Chairman der Laureus Academy) und Dr. Olaf Göttgens (Geschäftsführer Laureus). Im Rahmen dieses Empfanges standen auch zwei Schülerinnen vom Elly-Heuss-Knapp Gymnasium der Presse Rede und Antwort. Die beiden Schülerinnen waren mit ihrer 8. Klasse, im Rahmen einer Suchtpräventionswoche, Teilnehmer in unserem Projekt gewesen. Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster zeigte sich über die Partnerschaft von Laureus, Sportkreis Stuttgart e.V. und der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft erfreut, und sieht unter anderem, auch Dank der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes eine Nachhaltigkeit.

Weltkindertag 2007

Einmal im Jahr, am Weltkindertag, dreht sich in Stammheim alles um die Kinder -
und genau der war wieder am Donnerstag, den 20.09.2007.
Neben einem lustigen Bühnenprogramm, gab es viele Spiele, Sportangebote und gesunde Leckereien.

Los ging es um 14 Uhr mit dem Liedermacher Christof Altmann, der mit Musik und Clownereien die Kinderherzen höher schlagen ließ. Parallel zum Bühnenprogramm gab es zwar wie immer eine Menge Spiel- und Bastelmöglichkeiten auf dem Gelände, im Vordergrund stand aber die Bewegung.

Nicht umsonst lautete das Motto des Tages: Kinder in Bewegung.
Auch wir von "move&do" waren mit einem Angebot vor Ort: Abseilen vom Feuerwehrturm.
Hier hatten Kinder ab 8 Jahren die Möglichkeit, sich aus 10 Meter Höhe entlang des Feuerwehrturms abzuseilen.

Eröffnung der Landesmesse Stuttgart

Am Wochenende war es soweit, die Landesmesse Stuttgart hat am 19.10.2007 mit einem Festakt seine Tore geöffnet. move&do war mit von der Partie und ermöglichte den Kindern einen Blick über die Messe von ganz oben. Mit der Strickleiter ging es unter das Dach der Halle eins. In einer Höhe von acht Metern hatten die Kinder an diesem Wochenende wahrscheinlich den besten Überblick. Die Belohnung für die anstrengende Kletterei war der freie Fall nach unten. Natürlich waren die Kinder von uns gesichert.