Die Laureus Weihnachtskarte - von unseren Kindern individuell gestaltet.

In diesem Jahr wurden die Weihnachtskarten der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland von Kindern des Laureus Sport for Good Projektes move&do in Stuttgart gestaltet. Die Projektteilnehmer möchten sich mit der Gestaltung jeder Weihnachtskarte für die Unterstützung bedanken und den Spendern und Unterstützern der Laureus Stiftung Deutschland etwas Besonderes zurückgeben - eine individuelle, einzigartige Weihnachtskarte.
Am 07. Dezember 2009 versammelten sich Schülerinnen und Schüler aus dem Projekt move&do in der Turnhalle des Jugendhauses Stuttgart-Ost.
Mit Schutzanzügen ausgestattet haben die Schülerinnen und Schüler Fußbälle mit goldener Farbe auf 3 Meter hohe Papier-Weihnachtsbäume an der Wand geschossen und geworfen.
Durch die entstandenen goldenen Ballabdrücke auf den Papier-Weihnachtsbäumen wurde die Vorderseite jeder einzelnen Weihnachtskarte individuell gestaltet und jeder Empfänger hält somit ein Unikat in seinen Händen.
Wie viel Spaß die Kinder bei der Aktion hatten, können Sie auf den dabei entstanden Bildern und dem Video sehen.
Das Laureus-Team bedankt sich für die großartige Unterstützung der Projektteilnehmer und der Projektleitung von move & do bei der Gestaltung der Laureus Sport for Good Weihnachtskarten.

Aktion KomPass 2009

12 Schulklassen haben sich an zwei Tagen einem Orientierungslauf der besonderen Art gestellt. Die Schüler suchten mit verschiedenen Karten, Kompass und Verstand vier Einrichtungen der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft. Den Ort gefunden, ging es für die Schulklassen mit einer Teamaufgabe weiter. Die hier erreichten Punkte wurden in eine Laufkarte eingetragen und die Schüler damit zur nächsten Station geschickt. Norden, Süden, Westen und Osten, bis alle Himmelsrichtungen abgelaufen waren. Die Punkte wurden addiert und der Gewinner ermittelt. Der Sieger kann nun behaupten sich in Stuttgart gut auszukennen und in seiner Schulklasse einen besonderen Teamspirit zu haben, denn darauf kam es an. Die Gewinner des jeweiligen Tages erhalten als Preis eine Outdooraktion für ein neues Abenteuer.

So sieht das Endergebnis der beiden Tage aus:

move&do - Die Dokumentation

Das deutsche Sportfernsehen (DSF) war zwei Tage mit move&do unterwegs. Drehorte waren unter anderem das Spielhaus Untere Anlagen und unser Bootshaus am Max-Eyth-See. Mit dabei: Die ehemaligen Sportstars Boris Becker und Mika Häkkinen... [ Film ab > ]

Aktion KomPass 2009

move&do startet in der Kooperation mit Einrichtungen der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft zum zweiten Mal die Aktion „KomPass“. Die Aktion „KomPass“ findet in diesem Jahr an zwei Tagen statt und richtet sich vor allem an Stuttgarter Schulen. Die teilnehmenden Klassen starten an einem der beiden Tage.

8. oder. 9. Oktober 2009, jeweils von 8.00 - 15.00 Uhr

Die Grundlage dieser Aktion ist ein Orientierungslauf quer durch die Stadt, bei dem vier Stationen angelaufen werden. Hier sollen die Schüler gemeinsam Aufgaben lösen, bei denen es um Kooperation und Zusammenarbeit geht. Hiermit laden wir Sie auf das herzlichste ein, bei der zweiten „Aktion KomPass“ mit Ihrer Schulklasse dabei zu sein.

Melden Sie sich einfach per Email an: info@moveanddo.de

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Ahoi! Kleine Kapitäne im seichten Gewässer des Inselbads

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Spiel, Spaß und Spannung haben gestern 60 Jugendliche im Inselbad Untertürkheim erlebt. Schüler der Altenburgschule und Mitglieder verschiedener Stuttgarter Jugendhäuser nahmen am „Spiel ohne Grenzen" teil. „Ich mache schon zum zweiten Mal mit und finde es klasse“; sagt Yannibel vom Jugendzentrum Obertürkheim. Begleitet von Musik und Animation seitens der Veranstalter konnten sich die Jugendlichen bei Wettkämpfen im Boot und Ballspielen im Wasser austoben. Auch die Mitarbeiter der Jugendzentren sind begeistert von dem Sommerprojekt, das bereits im fünften Jahr veranstaltet wird. Seit drei Jahren beteiligt sich auch „move and do" an dem nassen Freizeitspaß für Stuttgarts Jugendliche. Das Stuttgarter Projekt bietet Schulen und sozialen Einrichtungen Programme zur Förderung der Sozialkompetenz an. Beim "Spiel ohne Grenzen" sollen Jugendliche verschiedener Nationalitäten und sozialer Schichten lernen, an einem Strang zu ziehen | Stuttgarter Zeitung, 27. Juni (maw)

Geocaching neu im Angebot

geocoach

Geocaching ist eine moderne Form einer Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd.
Ausgestattet mit einem Global Positioning System (GPS)-Empfänger und den Koordinaten eines "Schatzes" kann man die Schätze finden, die wir an ungewöhnlichen Plätzen versteckt haben. Für die Schüler und Gruppen besteht die Möglichkeit in Kleingruppen loszuziehen, Stuttgart besser kennen zu lernen, neue Orientierungsmöglichkeiten zu nutzen und dabei als ein Team aufzutreten.
Denn nur wer sich gut organisiert, wird die meisten Schätze finden. Das Angebot dauert ungefähr sechs Zeitstunden, bei dem die Gruppen mehrer Kilometer zu Fuß unterwegs sind. Interesse? Fragen Sie nach!

Ein bisschen mutiger als Boris Becker

Schüler trainieren mit Promis

Einmal mit Tennislegende Boris Becker in den Seilen hängen oder Ex-Formel1-Profi Mikka Häkkinen beim Klettern sichern - das durften Stuttgarter Hauptschüler am Samstag. Im Aktivpark Bergheide stellten sie ihren Teamgeist unter Beweis und überwanden Ängste.

Von Christine Keck StZ 23.03.09

Den Tag, als sie mutiger war als Boris Becker, wird Shabham so schnell nicht vergessen. Schritt für Schritt balanciert die Zwölfjährige im Hochseilpark Bergheide in sechs Meter Höhe über wackelige Bretter, die ihre Mitschüler über Seile in die Horizontale ziehen. Die zierliche Schülerin reicht dem ehemaligen Tennischämpion die Hand, Boris Becker greift zu, rutscht in eine gefährliche Grätsche hinein. Gemeinsam wagen die Fünftklässlerin der Ameisenbergschule und der Promi den luftigen Parcours, angespornt von einem guten Dutzend jugendlicher, gesichert von einem dicken Klettergurt.

Raus aus der Schule, in der Natur die eigenen Grenzen austesten und erleben, wie gemeinsam in der Gruppe so manches besser geht - das sind die Ansätze der Erlebnispädagogik. Ihr hat sich das Modellprojekt "Move & do" verschrieben, das von der Stuttgarter Jugendhaus-gesellschaft, dem Sportkreis und der Laureus-Stiftung gemeinsam finanziert wird. Es ist auf drei Jahre angelegt und hat einen Etat von 290 000 Euro. Seit 2007 spornt Projektleiter Marcus Weber Förder- und Hauptschüler an, zu zeigen, was in ihnen steckt. Er baut mit ihnen Flöße, um auf dem Max-Eyth-See Runden zu drehen, bei denen keiner untergeht, lm Kletterzentrum auf der Waldau trauen, sich die Schüler die Senkrechte hinauf - manche nur ein paar Meter, andere bis ganz oben. Auch im Hochseilgarten wird so manche Angst besiegt.

"Gibt es hier noch einen anderen Weg runter?", ruft Boris Becker etwas verzweifelt. Er soll springen, von der Plattform auf den Boden, sechs Meter überwinden. Da kommt es nicht auf Schnelligkeit an, da hilft weder Muskelkraft noch Technik weiter. Boris Becker muss beweisen, dass er Vertrauen hat - in die vier Frauenhände, die das Seil sichern, an dem er gleich hängen wird. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, alle Kameras haben nur einen im Anschlag. Auch Exrennfahrer Mikka Häkkinen ruft seinem Freund Boris Aufmunterndes zu.

So viel Prominenz im Aktivpark Berg ist ein Novum. Als Vorsitzender der deutschen Laureus-Stiftung engagiert sich Boris Becker seit Jahren für sozialen Wandel durch Sport. "Wir müssen unseren Kindern und Jugendlichen mehr Aufmerksamkeit schenken und Förderung anbieten", betont Becker und hat mit Mikka Häkkinen einen bekannten Unterstützer an seiner Seite. "Viele Kindern fehlt es an sozialen Kontakten", bedauert Häkkinen. Sie seien gefangen in ihrer Welt der Computerspiele und Internetangebote. "Wir sind hier, damit sie gemeinsam mit uns erleben können, dass Sport und Bewegung großen Spaß machen."

Die Aufregung vor dem Treffen mit den Sportlern hat die 17 Schüler tagelang begleitet. Er wolle ein Foto mit dem Formel1-Champion, gesteht Micha und spricht Häkkinen auf Englisch an. Der Sportler setzt die Sonnenbrille ab, nimmt den jungen für die Kamera in den Arm. Doch mit den Promis richtig plaudern, das trauen sich die Schüler nicht. Bei den Spielen, die Team- und Koordinationsfähigkeit trainieren, wird gekichert und gestöhnt. Beim Bratwurstessen am offenen Feuer wird schweigsam die Senftube an Boris Becker weitergereicht.

Für Klassenlehrerin Katja Conzelmann ist das Projekt dennoch ein voller Erfolg. "Die Hauptschüler haben oft ein schwaches Selbstbewusstsein", sagt die Pädagogin. Sie weiß, wie gut ihren Zöglingen die Erlebnistage beim Klettern oder im Jugendhaus getan haben. Sie sieht, wie wichtig es ist, die Kinder, die mitunter aus schwierigen Familien kommen, ihre Stärken spüren zu lassen.

Boris Becker setzt sich auf der Plattform auf den Hosenboden. "Oh Gott" ruft er und springt mit geschlossenen Augen, die Hände an den Gurten. Es ist eine weiche Landung. Shabnam, seine Partnerin auf dem Hochseilparcours, muss lachen über so viel Zögerlichkeit. "Ich habe keine Angst gehabt", sagt sie,"ich habe es einfach gemacht."

Erlebnispädagogische Schneefreizeit mit move&do

Nachdem am Freitagmittag alle aufgeregten Kinder in den beiden Sprinter-Bussen verteilt waren, ging es los ins Großwalsertal. Nach vierstündiger Schneefahrt kamen wir im Tobelhaus in Raggal bei 50 cm Neuschnee an. Schnell die Zimmer beziehen, zu Abend essen und rein in die Schneeklamotten. Da unser Haus etwas abseits gelegen war, konnten wir noch am selben Abend die Schlitten auf der verschneiten Straße ausprobieren.
Das reichhaltige Frühstück stärke uns für den Tag, da wir einiges vorhatten. Vormittags standen Gruppenspiele auf dem Programm, nachmittags ging es raus in den Schnee und es entstanden mit Hilfe von Sandelsachen und gefärbtem Wasser einige Kunstwerke. Im Anschluss tobten wir uns auf einer Rodelbahn im Ort aus. Nach einer heißen Dusche und einem leckeren Abendessen stiegen wir wieder in unsere Schneeklamotten und gaben noch einmal mit Stirnlampen am Kopf alles am Highlight des Tages; Rodeln bei Nacht.
Während die Betreuer mit Feuermachen und Würstchen grillen beschäftigt war, konnte der Rest nochmals im bis mittlerweile 80 cm tiefen Neuschnee toben.
Das Aufstehen am nächsten Morgen um 7.30 Uhr fiel allen schwer. Aber wir mussten rechtzeitig auf den Berg, da uns dort eine Schneeschuhwanderung erwartete. Auch mit Schneeschuhen war es gar nicht so einfach durch den bis zu 150cm tiefen Schnee zu wandern. Auf Stephan mussten alle etwas länger warten, da er an einem Hang durch sein Gewicht ganz tief einsackte. Nach diesem schönen aber anstrengenden Schneeschuherlebnis ging es ziemlich zügig in unsere Unterkunft zum Essen und Kofferpacken zurück.
Nach Meinung aller Teilnehmer ging das Wochenende viel zu schnell vorbei, aber bald folgt sicherlich die nächste Freizeit.