move&do ist ein erlebnispädagogisches Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, junge Menschen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und deren Sozialkompetenz zu fördern. Durch die gemeinsame Trägerschaft von Sportkreis Stuttgart und Stuttgarter Jugendhausgesellschaft, ist move&do an der Schnittstelle Sport und Jugendhilfe aktiv und kann auf ein gut ausgebautes Netzwerk aus Schulen, Jugendhäusern und Sportanbietern zurückgreifen.
move&do wird überwiegend von Stuttgarter Schulen angefragt, um die Klassenlehrer bei der Bearbeitung der unterschiedlichsten Problemlagen wie beispielsweise Mobbing, erhöhte Gewaltbereitschaft oder Alkoholmissbrauch zu unterstützen. Mit erlebnispädagogischen Methoden lernen die Schüler Team-, Konfliktlösungs- und Kommunikationsfähigkeit, gegenseitige Anerkennung und Toleranz. Dies wirkt sich wiederum positiv auf den Klassenverband aus, stärkt den Zusammenhalt und schafft somit ein positives Lernklima, das gleichzeitig Grundstein für eine erfolgreiche Schullaufbahn und den weiteren Lebensweg ist.
Mit erlebnispädagogischen und teamfördernden Maßnahmen brechen verhärtete Rollenmuster in den Klassenverbänden auf und durchmischen Gruppen neu. Themen wie Gewalt, Mobbing, Defizite im sozialen Miteinander werden an die Oberfläche gebracht, aufgearbeitet und nachhaltig verbessert. Stärken Einzelner treten hervor, sodass die Schüler Selbstvertrauen in sich und ihre Fähigkeiten erlangen. Dies führt zu einer Veränderung des Klassenklimas verbunden mit einem effektiveren Unterricht und damit verbesserten Lernbedingungen für Schüler und Lehrer.
Adressaten
Unsere Angebote richten sich an Schulen und soziale Einrichtungen der Stadt Stuttgart, die zur Beantwortung gesellschaftlicher Probleme im Verhalten von Kindern und Jugendlichen alternative Wege gehen wollen. Der Sport und die Jugendarbeit stellen unterstützende Angebote zur Entwicklung junger Menschen dar.
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| Carola Bugert Dipl. Sportwissenschaftlerin Erlebnispädagogin, High Ropes Trainerin, Skilehrerin carola.bugert@moveanddo.de |
Marcus Weber, Dipl. Sozialpädagoge (BA) Erlebnispädagoge, High Ropes Trainer, Coach marcus.weber@moveanddo.de |
Der Sportkreis Stuttgart e.V. als Dachorganisation von rund 300 sporttreibenden Vereinen mit ca. 168.000 Mitgliedern in der Landeshauptstadt Stuttgart vertritt deren Interessen gegenüber der Stadtverwaltung und anderen Organisationen. Der Sportkreis ist parteipolitisch neutral. In kommunalpolitischen Fragen sind die Interessen über Sportkreisrat-Mitglieder als Sachkundige Einwohner im gemeinderätlichen Sportausschuss gewahrt. Der Sportkreis hat ein ehrenamtliches Präsidium.
Der Sportkreis versteht sich als Dienstleister für die Bevölkerung, Vereine und Verbände zu Fragen rund um den Sport. Schwerpunkte unserer Arbeit sind: Seminare und Informationsveranstaltungen im überfachlichen Bereich, Werbung für und Durchführung des Deutschen Sportabzeichens, Beratung der Vereine, Zusammenführung verschiedener Einrichtungen zu unterschiedlichen Themen sowie die Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, häufig in Kooperation mit anderen Institutionen und Organisationen. Weiterhin führt der Sportkreis eine Reihe von Projekten mit verschiedenen Zielsetzungen durch.
Ein Programm ist das GemeinschaftsErlebnis Sport (GES) in gemeinsamer Trägerschaft mit der Stadt Stuttgart. Das GES arbeitet an der Schnittstelle Sport und Soziales mit Kindern und Jugendlichen in Stuttgart. Im Netzwerk des Programms sind rund 170 Partner beteiligt.
Der Sport ist, unter entsprechender Inszenierung, ein sehr gutes Instrument um auch Ziele in anderen gesellschaftlichen Bereichen umzusetzen, da er beispielsweise für Fair Play und Teamfähigkeit steht. Der Sport ermöglicht damit positive Transfers. Er stellt sich über neue Projekte den sich verändernden Bedingungen und leistet damit seinen Beitrag für das Zusammenleben in der Gesellschaft.
Dominik Hermet, Geschäftsführer Sportkreis Stuttgart e.V.
Mit all ihrer Kraft und dem weitreichenden Einfluss ihrer prominenten Botschafter setzt sich die Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland / Österreich seit ihrer Gründung 2001 für den sozialen Wandel ein.
Mithilfe von inzwischen sieben Projekten wurden mehr als 30.000 Kinder in Deutschland erreicht, deren Leben und soziale Umstände durch Sportprojekte signifikant verbessert wurden.
Das Ziel der Laureus Sport for Good Stiftung ist es, für möglichst viele Kinder in Deutschland und Österreich die Welt kontinuierlich ein kleines Stück besser zu gestalten. Mithilfe der Universalsprache Sport, gekoppelt mit sozialpädagogischer Unterstützung, wird den Kindern und Jugendlichen vermittelt, dass sie etwas Besonderes sind, ein Selbstwertgefühl haben und auf eine bessere Zukunft hoffen dürfen.
Unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion, sozialer Schicht oder gesundheitlichen Einschränkungen nehmen die Projektleiter und die prominenten Paten die Kinder an die Hand und begegnen mit ihnen gemeinsam den heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Integration, Diskriminierung und Drogenmissbrauch.
Ob Eishockey, Boxen, Golf oder Fußball: Die teilnehmen den Kinder entdecken ihre Talente und Fähigkeiten und entwickeln Werte wie Disziplin und Zielstrebigkeit – Eigenschaften, die ihnen auch im alltäglichen Leben weiterhelfen.
Wertvolle Unterstützung erhalten die Projekte von den vier deutschen und österreichischen Laureus Academy Mitgliedern Franz Beckenbauer, Boris Becker, Franz Klammer und Katarina Witt und den 16 Laureus Botschaftern: Franziska van Almsick, Stefan Blöcher, Martin Braxenthaler, Sabine Christiansen, Vitali Klitschko, Wladimir Klitschko, Christoph Langen, Hermann Maier, Thomas Muster, Birgit Prinz, Jochen Schümann, Axel Schulz, Matthias Schweighöfer, Ralf Schumacher, Felix Sturm und Michael Teuber.
Den Vorstand der Laureus Sport for Good Stiftung bilden Harald Schuff (Vorsitzender der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland) und Henrik Ekdahl (Richemont SA, General Manager IWC Northern Europe) sowie die beiden Laureus Academy Mitglieder Boris Becker und Franz Klammer. Zum Kuratorium gehören neben den Laureus Botschaftern auch Henning Kley, Geschäftsführer Deutsche StiftungsTrust GmbH und Prof. Dr. Walter Tokarski, Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln.
Laureus Sport for Good Foundation Deutschland/Österreich
Stefanie Möllenkamp-Bolduan
Epplestr. 225
HPC 000-0945
70546 Stuttgart
Tel. +49 (0) 711 179237 0
Fax. +49 (0) 711 1794593
www.laureus.de
E-Mail: info@laureus.de
Jung in Stuttgart
Wer in Stuttgart aufwächst, hat viele Möglichkeiten, von den Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu profitieren. Die gemeinnützige Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft hat in den meisten Stadtteilen Kinder- und Jugendhäuser, Treffs oder Projektbüros. Ihren Mitarbeitern begegnet man auch in Schulen und Horten, im Alltag oder in den Ferien.
Auftrag
Die Stuttgarter Jugendhaus gGmbH fördert die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu erwachsenen Mitbürgern. Sie setzt sich für ihre Interessen ein und begleitet auf vielfältige Weise ihr Aufwachsen. Vom Hort bis zum Berufseinstieg nutzen die pädagogischen Mitarbeiter Möglichkeiten, die gesellschaftliche und berufliche Integration von Heranwachsenden zu unterstützen. Die Kernkompetenz der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft dabei: Zeit, Raum und Möglichkeiten bieten, damit Heranwachsende eine positive Persönlichkeit entfalten können. Das Ziel: In der Gesellschaft einen passenden Platz zu finden und sich mit seinen Fähigkeiten dort einzubringen.
Handlungsfelder
Die Handlungsfelder der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft sind vielfältig, seine Struktur ist entsprechend komplex. Mit den drei Hauptsäulen „Einrichtungsarbeit“, „Jugendarbeit an Schulen“ und „Internationale Projektarbeit“ bietet sie Heranwachsenden wichtige Zugangswege in die Gesellschaft. Zugleich ist sie lokal und international ein anerkannter Kooperationspartner für Schulen, Verbände, Vereine und Behörden.
Mit einundvierzig Kinder- und Jugendhäusern, sowie Kinder- und Jugendtreffs und anderen mobilen Einrichtungen ist die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft größter Träger offener Kinder- und Jugendarbeit in der Landeshauptstadt. Sie ist Personalträger von hauptamtlichen Fachkräften auf zweiundzwanzig Abenteuerspielplätzen und Jugendfarmen. Für mobile Einsätze an unterversorgten Orten gibt es vier kleine Transporter – „Mobifanten“ genannt. Sie haben viel Spielzeug und kreative Angebote im Gepäck.
Seit 2001 versorgt der Kinder- und Jugendzirkus Circus Circuli die Stadtteile mit mobilen pädagogischen Aktionen. Verschiedene Projektbüros setzen aktuelle Aufgaben aus den Bereichen „Ehrenamtliches Engagement“, „Übergang Schule Beruf“, „Politische Jugendbildung“ und „Großveranstaltungen“ um.
Kooperationen ermöglichen weitere Angebote, wie das erlebnispädagogische Projekt „move & do“, die Cannstatter INZEL oder das Popbüro im alten Römerkastell. Die Zusammenarbeit mit den Schulen wächst kontinuierlich. 1982 gestartet, sind heute Schulsozialarbeiter an 16 Grund-, Haupt-, und Werkrealschulen aktiv. An sechs weiteren Schulen verantwortet die Gesellschaft erweiterte Betreuungsangebote, die verlässliche Grundschule sowie die Betreuung von vier Horten und die Ganztagsbetreuung („Ganztagesbildung“) an vier Schulen. Seit 2006 ist die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft Träger eines Familien- und Stadtteilzentrums im Norden der Stadt.
„Methoden der Erlebnispädagogik können umfassende Wirkung auf die Entwicklung von Heranwachsenden haben. Schließlich steht hier auf vielfältige Art und Weise das soziale Lernen im Mittelpunkt. move&do vermittelt dies auf motivierende, auf ansteckende Art und Weise. Es unterstützt Einzelkämpfer auf ihrem Weg zum Teamplayer. Und weckt dabei die eigenen Stärken, um auf dem Weg zum Erwachsen sein besser zu bestehen – sportlich, gesellschaftlich, individuell.“
Sieghard Kelle, Geschäftsführer, Stuttgarter Jugendhaus gGmbH